Nikon D700 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live-View, Vollformatsensor) Kit inkl. 24-120mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.)

41hYoyp6aYL. SL160  Nikon D700 SLR Digitalkamera (12 Megapixel, Live View, Vollformatsensor) Kit inkl. 24 120mm 1:3,5 5,6G VR Objektiv (bildstab.)

  • Auflösung: 12,1 Megapixel
  • ISO 200 bis 6400: erweiterbar aufwärts bis zu ISO 25600 und abwärts bis zu ISO 100.
  • 7,6cm (3 Zoll) VGA-LCD-Monitor mit 920.000 Bildpunkten und großem Betrachtungswinkel von 170°
  • Besonderheit: Aktives D-Lighting, Speichermedien: CompactFlash (Typ I, gemäß UDMA-Standard)
  • Lieferumfang: Digitalkamera,Objektiv 24-120 VR, Multifunktions-Batterieteil MB-D10, Lithium-Ionen-Akku, Schnellladegerät, USB-Kabel, Videokabel, Trageriemen, Gehäusedeckel, Zubehörschuhabdeckung, Monitorabdeckung, CD-ROM mit Software Suite

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Rating: 5 Nikon D700 SLR Digitalkamera (12 Megapixel, Live View, Vollformatsensor) Kit inkl. 24 120mm 1:3,5 5,6G VR Objektiv (bildstab.) (von 9 Kundenrezensionen)

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5 Antworten auf “Nikon D700 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live-View, Vollformatsensor) Kit inkl. 24-120mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.)”

  1. Rezensent auf 28 Februar 2010 um 20:59

    Bewertung von Rezensent für Nikon D700 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live-View, Vollformatsensor) Kit inkl. 24-120mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.)
    Rating:
    Ich habe geschwankt zwischen der D700 und der 5DMkII, genauer gesagt wollte ich eigentlich letztere kaufen, aber jetzt habe ich mich doch für die D700 entschieden. Gründe:

    1) die 5DMkII soll das AF-System ihres Vorgängers haben; dem wäre nach dem Prinzip “never change a running system” prinzipiell nichts entgegenzuhalten, aber der AF der 5D soll ja bei bewegten Motiven gerade nicht so doll performen

    2) keine Lust zu warten, bis die 5DMkII rauskommt

    Da es die 5DMkII noch nicht gibt (Bilder auf DPreview deuten an, dass sie wohl zumindest beim Rauschverhalten der D700 ebenbürtig ist), hat mich das doch zu der Bauchentscheidung für die D700 bewegt. Was mir dabei an der D700 zunächst nicht so geschmeckt hat, waren ein paar andere Punkte:

    1) kein HD-Video (aber was solls, in meinem Schrank liegen noch 30 Stunden DV-Material, die ich wahrscheinlich in diesem Leben nicht mehr zu bearbeiten die Zeit finde)

    2) ungünstigere Objektiv-Brennweiten-Auswahl bei Nikon Vollformat (habe mich aber mittlerweile mit der *einzigen* kosteneffektiven Zusammenstellung ganz gut angefreundet)

    3) geringere Sensorauflösung (es kursiert zwar *ironie* hartnäckig die Auffassung, dass man auch 1MP bedenkenlos bis A0 vergrößern kann, weil man ja sowieso Tomaten auf den Augen hat – zugehöriges Blawort ist wohl “Megapixelwahn” – dem kann ich mich aber aus diversen Gründen, die sich jeder selbst überlegen darf, nicht anschließen)

    Dem stehen (im Nachhinein betrachtet) auch Vorteile gegenüber: 1) der eingebaute Blitz der D700, 2) geringere Auflösung heißt auch geringere Ladezeiten bei Ergebniskontrolle am Computer (das ist nicht zu unterschätzen)

    Zur D700: Top verarbeitet. Im Web gibt es doch tatsächlich Spinner, die den Kartenfachdeckel der D700 als “billig und klapperig” bezeichnen. Völliger Schwachsinn, der Deckel schließt satt und klappert kein bisschen, aber aus Blei ist er natürlich nicht gefertigt. Einziges Verarbeitungs-Manko aus meiner Sicht: der Joystick ist (wohl bedingt durch das Abdichtungskonzept) mit einem Gummiteil abgedeckt, das bei der Bedienung immer schmatzende Geräusche von sich gibt, und der Joystick hat recht viel Spiel und schaltet erst kurz vor Anschlag. Das erweckt nicht gerade den Eindruck von Langlebigkeit, aber ob es wirklich jemals kaputt geht, wird wohl die Zeit zeigen müssen. Der Joystick des Batteriegriffs MB-D10 macht übrigens da einen besseren Eindruck, aber er ist vermutlich nicht besonders abgedichtet.

    Ansonsten:

    1) die ISO-Empfindlichkeit ist gigantisch (für mich das Kaufargument Nr. 1); man gewöhnt sich aber leider an jeden Luxus und bei völliger Dunkelheit kann man immer noch nicht fotografieren :) (man muss sich nur mal veranschauchlichen, dass das Auge glaube ich 23 LW unterscheiden kann, der Bereich von ISO 100 bis ISO 25600 gerade mal einen Boost von 8 LW umfasst). Bei ISO 6400 ist bei 1:1-Vergrößerung zwar deutliches Rauschen zu sehen, das aber im Gesamtbildeindruch noch sehr zurückhaltend wirkt, und die Farben bleiben vor allem natürlich, so dass man damit auch durchaus präsentable Fotos schießen kann. Die Empfindlichkeiten über 6400 sollte man aber meiner Ansicht nach nur in absoluten Notfällen benutzen, da dort (trotz guter Rauschreduktion) ein gewisses Farbrauschen auf größeren Skalen verbleibt. Alternative Benutzung wären Schwarzweißbilder von High-Iso-Aufnahmen, wo man das Farbrauschen nicht sieht.

    2) ISO-Automatik sollte man nach meiner Ansicht nur im Modus M benutzen, so dass man Blende und Zeit wählen kann, und sich Empfindlichkeit daraus ableitet. Im P-Modus wird bei ISO-Automatik automatisch auf kurze Belichtungszeit und damit möglichst hohe ISO optimiert, was in der Regel nicht der Absicht des Benutzers entspricht.

    3) Der Autofokus ist sogar mit meinem “billigen” Kit-Objektiv Nikkor 24-120 rasend schnell, selbst bei schummrigem Lampenlicht und ohne AF-Hilfslicht, wenn man nicht gerade auf eine weiße Wand fokussieren will. Ich habe zum Vergleich den Kontrast-AF meiner alten Olympus 8080WZ nochmal bemüht. Wie schnell man doch vergisst… Auch die AF-Nachführung bei bewegten Motiven funktioniert sehr gut. Allerdings wird man da in der Regel Serienaufnahmen machen, denn das eine oder andere Teilbild kann schon mal aus dem Fokus sein. Das geht wegen der endlichen Trägheit der Mechanik aber auch prinzipiell nicht anders. Mit der vollautomatischen AF-Messfeldsteuerung konnte ich mich dagegen bisher noch nicht so anfreunden, in der Regel weiß die Kamera wohl doch eher nicht, auf welches Motiv gerade ich scharfstellen möchte.

    4) Am Anfang habe ich den Fehler gemacht, ständig die Spotmessung bei der Belichtung zu benutzen. Das war ich von meiner alten Kamera so gewohnt, erfordert aber natürlich mehr Bewusstsein. Bei der D700 werde ich wohl in Zukunft doch wohl meistens die Matrixmessung benutzen, es sei denn bei solchen Motiven wie “Gesicht vor Schnee im Gegenlicht”.

    5) Man könnte meinen, dass man mit einer solch tollen Kamera am liebsten RAW fotografiert. Aber RAW ist zeitlich eine Tortur, insbesondere mit der lahmen Nikon-Software. Daher für meinen Geschmack in der Regel empfehlenswert: “Jpeg Fine”, was einem aber die Verantwortung aufdrückt, die Belichtung schon bei der Aufnahme korrekt zu treffen. Insbesondere ein falscher Weißabgleich kann eine Aufnahme so unwiederbringlich versauen, es sei denn man möchte B/W-Bilder generieren. Daher ist es im Jpeg-Modus empfehlenswert, vor jedem Shooting penibel den Weißabgleich zu checken, oder besser gleich die Weißabgleichsautomatik zu benutzen und ggf. bei der Nachbearbeitung ein bisschen zu korrigieren.

    6) Der eingebaute Blitz, trotzdem er so niedlich aussieht, ist, wie ich wider erwarten feststellen musste, recht praktisch und gut. Er fügte sich zumindest in den wenigen Aufnahmen, die ich bisher mit Blitz gemacht habe, recht freundlich in das Umgebungslicht ein. Es gibt in meinen Augen nichts schlimmeres als frontal geblitzte Partyfotos mit “erwischt”-Faktor. Das scheint mit der D700 nicht so schnell zu passieren, vorausgesetzt man benutzt den Blitz nur als Füllblitz, was bei höheren ISO-Werten gut funktioniert.

    7) Der Batteriegriff MB-D10, der bei meinem Kit gratis dabei war, ist einfach erste Sahne. Für gelegentliche Benutzung genügt es, ihn mit billigen gewöhnlichen Mignon Batterien (nicht mal NM-Akkus!) zu befüllen. Die entleeren sich dann nicht selbständig, und haben mehr Power. Und man kann damit trotzdem unglaubliche 8 Bilder/s machen ! Zu beachten ist dabei allerdings, dass es einer schnellen Karte bedarf (ich habe 8GB Sandisk Ducati), um längere Sequenzen schießen zu können, und der kamerainterne schnelle Pufferspeicher durch Aktivieren diverser Einstellungen herb beschränkt wird (Active-D-Lighting, Kompression/Qualität, Entrauschung, insbesondere die nicht abschaltbare Default-Entrauschung ab ISO 2000), auch schon bei 5 Bilder/s ohne Batteriegriff. Ob ich den Batteriegriff eigens gekauft hätte, wage ich allerdings zu bezweifeln, denn die Kamera wird damit schon recht groß und schwer, was natürlich zwar gut für Profilneurotiker, aber der praktischen Benutzbarkeit eher abträglich ist.

    Alles in allem bin ich mit der D700 super zufrieden. Die Kamera erfüllt genau das, was ich mir von ihr erhofft habe. Ich werde mich sicher nicht ärgern, wenn die 5dMkII herauskommt und andere von ihr schwärmen, denn beides sind sicher außerordentliche Kameras. Wenn sich der Autofokus der 5DMkII doch als tadellos herausstellt, dann freue ich mich für die Canon-Kunden und kann sagen “meiner tut auch” :)

    Auf der anderen Seite muss man aber auch klar sagen, dass man für die Leistung der D700 recht viel bezahlt. Im Vergleich zu D90 und EOS 50D scheint es mir aus Sicht vieler Kunden berechtigt zu sagen: doppelter Preis, zwei Stops mehr ISO. Aber so ist das ja immer mit High-End, egal ob bei Kameras, Computern, HiFi, Autos…

  2. H. Hain auf 28 Februar 2010 um 21:00

    Bewertung von H. Hain für Nikon D700 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live-View, Vollformatsensor) Kit inkl. 24-120mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.)
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    Das ist eine Rezession für D3-Besitzer.

    Als ich vor über einem Jahr die D3 kaufte wußte ich noch nicht, daß es so schnell eine D700 geben würde. Für die D3 hätte ich mir heute locker zwei D700 speed kit kaufen können. Schluß mit dem Gejammer. :-) Die D3 ist eine fantastische Kamera und gilt nicht ohne Grund als die weltweit beste DSLR. Die D700 steht ihr in nichts (Bildqualität) nach.

    Unterschiede und was mir noch so auffiel zur D3

    - die äußere Form, mit speed kit etwas höheres Gehäuse

    - die etwas geringere Geschwindkeit, bei einer Zweitcam nicht entscheidend. AF schnell genug – konnte noch keinen Unteschied feststellen.

    - das äußere Bedienkonzept, schon der D3 weitgehend angepaßt, so daß man sich als D3 Besitzer schnell damit anfreunden kann. So kann ich die Basisfunktionen der Kamera wie bei der D3 gewohnt mit den gleichen Handgriffen bedienen ohne die Cam vom Auge zu nehmen. Auch mit programmierbarer Funktions- und Abblendtaste.

    - Das Display ist genauso gut wie bei der D3 und hat sogar einen Schutzschild.

    - der Hebel für die AF-Einstellung ist zwar auch links, aber die Reihenfolge der AF-Modi ist umgekehrt (wer denkt sich so etwas aus?), statt M-S-C eben C-S-M.

    - Als D3-User wird man auch mit der Menüführung auf Anhieb zurecht kommen. Innerhalb weniger Minuten habe ich die D700 auf meinen D3-Standard konfiguriert. Einen Blick ins Handbuch habe ich nur gewagt, um zu sehen ob alle Seiten mitgeliefert wurden. :-)

    - sehr angenehme empfinde ich das Einblenden der Gitterlinien in den Sucher. Für die D3 benötigt man eine optionale Einstellscheibe.

    - der Sucher ist etwas kleiner. Aber bitte, es ist doch nur eine Zweitcam. :-)

    - Der speed kit ist nur zu empfehlen. Mit dem Akku EN-EL4a und dem optinalen Batteriehalter BL-3 geht die D700 fast so schnell wie eine D3. Damit ist auch das Akku-handling für den Profi durchgängig. Jede Cam hat einen EN-EL4a und einen Akku in Reserve. Damit kommt man lange über den Foto-Tag! Diese Akkus sind extraklasse. Selbst auf Hochzeiten u. a. großen Events ist ein Akkuwechsel sehr selten, wenn man mit geladenen Akkus loslegt (über 5000 JEPGs oder über 3000 RAWs) .

    Fazit:

    Wer eine D3 hat und die Anschaffung einer Zweitcam plant muß sich aktuell zwischen den Modellen D3X, D300 und D700 entscheiden. Die D3X nehme ich mal aus. 24 Megapixel sind Dateien (50MB!) nicht gerade handlich und für die meisten Shoots nicht zwingend erforderlich. Es ist eben eher eine Studio-Cam mit Mittelformat-Ambitionen.

    Also – so ging es mir – muß man sich zwischen einer D300 und D700 entscheiden. Nach langen Überlegungen habe ich mich für die D700 entschieden. Zwar wird mir die zunächst präferierte “Brennweitenverlängerung” mit 1,5 im Telebereich (Naturfotografie) fehlen. Aber die optimal nutzbaren hohen ISO-Bereiche bis 6400, und das Vollformat wiegen diesen Nachteil auf. Bei wichtigen Events kann ich mit quasi zwei identischen Kameras, aber unterschiedlichen Optiken schnell reagieren und so die sonst lästigen Objetivwechsel vermeiden. Kollegen die bereits eine D300 als Zweicam hatten sind mittlerweile auch auf die D700 umgestiegen.

    Für den Aufsteiger (von D40 bis D200/300 kommend):

    Ganz klar: Daumen nach oben = Kaufbefehl, wenn Geld vorhanden ist. Wer mit dem Vollformat (traumhaft!) liebäugelt kommt an der D700 nicht vorbei. Übrigens, die DX-Optiken sind weiter einsetzbar. Allerdings dann nur mit 5,2 Megapixel.

  3. Andreas Kaluza auf 28 Februar 2010 um 21:31

    Bewertung von Andreas Kaluza für Nikon D700 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live-View, Vollformatsensor) Kit inkl. 24-120mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.)
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    Ich fotografiere seit etwa 2 Jahren mit DSLR, und besitze die D700 seit 2 Monaten.

    Davor hatte ich eine von einem Hersteller mit 6 Buchstaben und großem P am Anfang.

    Absolut kein Vergleich. Die D700 liefert vor allem eines: farbechte Bilder. Am Tage sowieso aber auch indoor bei schlechten Lichtverhältnissen und mit Kunstlicht.

    Die Farben stimmen praktisch immer. Ich hatte vor dem Kauf auch eine D90 ausgeliehen aber auch hier kein Vergleich. Vor allem die Farbechtheit der D700 schlägt die D90 ganz klar.

    Wer sich die D700 kauft tut dies vor allem wegen dem Vollformat und der damit verbundenen Lichtempflindlichkeit. Ich empfinde Fotos mit 3200 ISO aufgenommen dann noch rauschfrei wenn das Motiv nicht zu viele dunkle Anteile enthält. Bei sehr vielen dunklen Anteilen würde ich für mich die Grenze bei 2000 ISO sehen. So, und in Kombination mit einem lichtstarken Objektiv (1,4 50mm) sind dann schon Wohnzimmeraufnahmen sehr gut machbar. Vielleicht kein Posterabzug aber ” normale Größe” absolut super.

    Über die Features brauche ich nichts schreiben, das steht alles irgendwo schon im Netz. Meine Erfahrung beim Handling: da ich von einer Einsteiger DSLR komme ist es nicht immer leicht alle Parameter schnell so zu einzustellen wie man es für die jeweilige Situation haben möchte (man muss sich auch erstmal überlegen was man überhaupt für Einstellungen möchte: Blende, Zeit, kontinuierlicher Fokus, Spotmessung, Matrixmessung, leichte Belichtungskorrektur da das Motiv einen hellen oder dunkleren Tonwert hat, etc. Praktisch hier: alle Individualeinstellungen können auf die Speicherkarte geschrieben werden und bei Bedarf “geholt” werden.

    Für relative Beginner empfehle ich Literatur oder einen Fotokurs o.ä. um die Kamera kennenzulernen. Ich würde mich schon durchaus technikaffin bezeichnen, aber die Kamera wird mich noch Monate mehr oder weniger stark beschäftigen um sie wirklich in allen Situationen kennenzulernen – aber das empfinde ich auch als sehr befriedigend und als Kennzeichen für wirklich intelligente Technik und nicht diese “die Kamera macht schon alles für mich” – Mentalität wie sie im Digicam Zeitalter aufgekommen ist.

    Die D700 ist ein Werkzeug, das der Fotograf beherrschen muss, aber dann entstehen auch wirklich fantastische, plastische und farbechte Bilder. Zur D700 gehören auch die entsprechend hochqualitativen Objektive, sonst macht die Anschaffung der Kamera eigentlich keinen wirklichen Sinn. Ich habe mir das Nikkor 24-70mm, 2.8 und das 105 mm, 2.8 micro gekauft. Damit macht das fotografieren richtig, aber auch wirklich richtig viel spaß.

    Gibt es auch negatives? Bisher ist mir nichts aufgefallen, sicher könnte man jetzt hier Anleihen an die D3 nehmen und irgendwas vermissen, aber im Grunde ist die D700 eine ausgereifte Kamera mit allen Features die man für wirklich tolle Bildgestaltung benötigt (Videofunktion wird ohnehin kein ernsthafter Fotograf vermissen – da kauf ich mir lieber einen HD Camcorder für 700 Euro der alles viel besser kann…).

    Alles in allem eine klare Kaufempfehlung!

  4. J. Schnoewitz auf 28 Februar 2010 um 21:31

    Bewertung von J. Schnoewitz für Nikon D700 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live-View, Vollformatsensor) Kit inkl. 24-120mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.)
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    Das Nikon hochwertige und absolut verlässliche Spiegelreflexkameras für jeden Anspruch bauen kann, haben die Japaner seit 1959 mit der Einführung der F-Serie mehrfach bewiesen und auch die D700 macht da keine Ausnahme. Hinsichtlich Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten gibt es derzeit wohl keine bessere Kamera auf dem Markt. Doch auf die Technik möchte ich hier gar nicht weiter eingehen, dazu gibt es bereits genug ausführliche Berichte und Rezessionen. Ich möchte einmal von der emotionalen Seite sprechen, die den Besitz einer D700 ausmacht.

    Du nimmst die D700 in die rechte Hand, die linke stützt den Batteriegriff und sofort wird das Gerät eins mit dir und deinen Bewegungen. Mit der Haptik passt hier enfach alles, selbst bei relativ großen Händen und langen Fingern findet man den perfekten Halt. Ein Blick durch den großen, hellen Sucher und die Welt um dich herum versinkt und wird zur Suche nach dem perfekten Ausschnitt, dem richtigen Moment. Alle Schalter und Knöpfe sind da, wo sie hingehören, die Finger nehmen, wenn notwendig, (nahezu) intuitiv und wie von selbst gesteuert die notwendigen Korrekturen vor und dann kommt der erwartete Moment, Du drückst ab und weißt, das wieder einmal alles gepasst hat und ein erfolgreicher Schuss “im Kasten” ist.

    Die D700 bietet für jede Aufnahmesituation genügend Werkzeuge und Ausstattung, um technisch ein perfektes Resultat zu liefern. Sollte das Foto dann doch in die Hose gegangen sein, so wird es wohl am Fotografen gelegen haben und nicht an der Kamera. Die D700 bevormundet nicht, sondern bietet alle Möglichkeiten zur Entfaltung der künstlerischen Kreativität. Wer Gesichts- mit Lächelerkennung oder voreingestellte Landschaftsprogramme sucht, der hat hier nichts zu suchen; für den hat Nikon andere excellente Kameras im Programm. Wer krampfhaft Gründe für den Mehrwert der D700 zur D300 sucht, der soll besser zur billigeren D300 greifen. Wer aber ein Werkzeug zum kreativen Einfangen der Momente sucht, wer echten Weitwinkel erleben, in schwierigen Lichtverhältnissen oder mit Schärfeniefe arbeiten möchte, der sollte sofort und ohne Gewissensbisse zur D700 greifen. Die in Zukunft erlebten Emotionen sind einfach unbezahlbar…

    … oder wie es meine 5-jährigen Zwillinge beim ersten Anblick der D700 nach dem Auspacken ausdrückten: “GEIL!”

  5. Mike auf 28 Februar 2010 um 21:35

    Bewertung von Mike für Nikon D700 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live-View, Vollformatsensor) Kit inkl. 24-120mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.)
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    Bis vor einigen Jahren habe ich sehr intensiv mit Nikon Analogkameras (F90x, F100) photographiert und habe auch einige Objektive aus den 90gern. Der Einstieg in die Digitale Welt (D80) hat mir keinen rechten Spaß bereitet. Wegen kleinere Sensorgröße und damit verbundenen Cropfaktor. Die Zoomobjektive für DX-Format haben mich auch nicht sonderlich überzeugt.

    Mit der Anschaffung der D700 habe ich wegen des hohen Anschaffungswiderstandes (Preis ;o) ) doch lange gehadert. Bereut habe ich es aber bislang nicht.

    + Sehr gute Bildqualität

    + Sehr gute Verarbeitungsqualität

    + Bedienkonzept einfach gut, wie bei meiner alten F100

    + Objektivkompatibel mit alten Objektiven wie bei Nikon üblich, sogar mit Verwendung alter MF Objektive

    + Schnell

    + Lichtempfindlich (6400 ISO durchaus noch brauchbar, war bei Analog schon bei 800 ISO kritisch)

    + Auflösung reicht völlig um Datenmengen nicht unnötig zu Steigern

    + Eingebauter Blitz, der immer dabei ist.

    - Schwer, besonders mit “Multi-Power Batterieteil”

    - Brauchbare Software für RAW – Verarbeitung (Capture NX2) muss zusätzlich beschafft werden

    Würde die Kamera immer wieder kaufen, bereue nur, das ich das nicht schon früher gemacht habe!

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