Canon EF-S 4,0-5,6/55-250 IS Objektiv
- Universalzoom mit großem Brennweitenbereich
- Dank UD-Linse sehr hohe Abbildungsleistung
- Optischer Bildstabilisator kompensiert vier Belichtungsstufen
- Sehr gute Naheinstellgrenze von 1,1 Meter
- Super-Spectra-Vergütung
EF-S – Telezoomobjektiv – 55 mm… mehr >>
Rating:
(von 56 Kundenrezensionen)
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Bewertung von T.K. für Canon EF-S 4,0-5,6/55-250 IS Objektiv
Rating:
Auf der Suche nach einem Einsteiger-Tele mit einem guten Preis-Leistungs Verhältnis bin ich auf das EF-S 55-250 von Canon gestoßen. Nach zwei Wochen Test und ca. 200 Aufnahmen kann ich nur sagen, ich bin sehr zufrieden. Erst einmal vorne Weg, natürlich kann man mehr Geld anlegen und bekommt entsprechend noch mehr Leistung und Qualität. Mir war aber wichtig, günstiger Preis für den Einstieg um evtl. mit mehr Erfahrung auf ein Semi-Profi Objektiv umzusteigen, geringes Gewicht für den Anfang, Bildstabilisator für mehr Reserven bei freihändigen Aufnahmen und Autofokus der einigermaßen leise und ordentlich schnell arbeitet. Alle diesen guten Eigenschaften vereint meiner Ansicht nach das EF-S 55-250 von Canon in sich. Das wird außerdem durch zahlreiche Tests bestätigt. Die Verarbeitung ist gut, das Objektiv lässt sich leicht aufschrauben (ich benutze es mit einer EOS 1000 D), der Autofokus arbeitet natürlich nicht wie ein US, reicht aber gerade bei Landschaftaufnahmen und auch für die meisten sportlichen Situationen. Die Lautstärke des AF konnte ich gerade bei Außenaufnahmen noch nicht wirklich wahrnehmen geschweige denn als störend einstufen. Das fehlerhafte Verhalten des AF kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen, notfalls muss man halt mit den Messfeldern spielen. Bei mir klappt das jedenfalls recht ordentlich und ein unscharfes Bild von 15 habe ich, im Gegensatz zu meiner Kompakt-Digital, bei meiner DSLR fast immer dabei, gerade bei Aufnahmen ab 100mm. Der Stabilisator macht seinen Job gut, kann die Verschlusszeiten von 1/30 bestätigen, selbst hier kann man oft noch verwacklungsfreie Aufnahmen erzielen. In Summe kann ich nur sagen, 5 Sterne für das gute Verhältnis von Preis und Leistung. Objektive die noch viel mehr können gibt es bestimmt viele, die Kosten dann aber auch entsprechend mehr. Zum Thema Sonnenblende, ich habe mir das ET-60 direkt mitbestellt, das Fehlen rechtfertigt für mich nicht den Abzug, ist halt Canon-Politik.
Bewertung von Thomas Schleibinger für Canon EF-S 4,0-5,6/55-250 IS Objektiv
Rating:
Dieses Objektiv ist jeden Euro wert. Wollte mir eine Linse zulegen, die an der Brennweite meines Kit-Objektivs an der 450D anschließt.
Eigentlich sollte es ein “Immerdrauf-Zomm” der Marke 18-200/250mm mit Bildstabi werden. Also fielen das Sigma 18-200mm OS, das Tamron 18-270mm VR und natürlich das neue Canon 18-200mm IS in die engere Wahl.
Das Sigma ist wohl das schwächste unter den Dreien und die Bildqualität überzeugt nicht wirklich, dafür bietet es wohl das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Tamron und Canon sind da schon besser, aber auch preislich in einer anderen Liga. Durch Zufall erfuhr ich vom 55-250mm IS. Die Bildqualität ist eine wahre Pracht und der Preis stimmt hier auch. Nebenbei bekommt man auch noch ein Systemteil von Canon, bei dem man sicher sein kann, dass es auch an den EOSen reibungslos funktioniert.
Zugegeben, das Objektiv ist vollständig aus Kunststoff gefertigt (nebst Bajonett), fühlt sich aber nicht billig an. Alles läuft butterweich. Sicherlich gibt es bei Canon besser verarbeitete Optiken, aber bei der Bildqualität ist dieses Spitze und darauf kommts an. Ärgerlich ist, dass Canon keine GeLi-Blende beilegt, wie es bei Sigma und Tamron der Fall ist. Dies soll aber zu keiner Abwertung führen, da die GeLi für dieses Objektiv relativ günstig ist.
Mein Tip:
Lieber mal das Objektiv wechseln und keine Kompromisse bei der Bildqualität machen. Dafür hat man sich ja mal für das DSLR-System entschieden.
Bewertung von Blausternchen für Canon EF-S 4,0-5,6/55-250 IS Objektiv
Rating:
In der Überschrift habe ich schon beschrieben, warum ich mir das 55-250 IS für die EOS 450d gekauft habe.
Mir ist es wichtig mit leichtem Gepäck unterwegs zu sein und dennoch bei der Bildqualität keine großen Abstriche machen zu müssen. Die Bilder sind das was bleibt, aber mein Rücken dankt es mir, wenn ich nur wenig Gewicht trage. Mit 436g samt Sonnenblende (die ich sehr empfehle) ist das Teleobjektiv wirklich nicht schwer. Die Sonnenblende ET 60 läßt sich nach Gebrauch auf das Objektiv umgekehrt aufstecken und ist beim verstauen nicht im Weg. Leider muß sie extra gekauft werden, ist aber ihre Anschaffung wert.
Nun zum Gebrauch: Der AF ist schnell genug um Tiere in Action aufnehmen zu können. Ich habe mich sogar schon mit Erfolg an fliegenden Greifvögeln versucht. Natürlich könnte die Brennweite für diesen Eisatz größer sein, aber auch mit 250mm kann man einiges ausrichten. Für Bilder von Zootieren ist es in aller Regel völlig ausreichend.
Der Bildstabilisator funktioniert hervorragend. Ich fotografiere meine Tierebilder im Zoo alle ohne Stativ und habe es nie vermisst! Kein Stativ benützen zu müssen ist für mich ein Stück Freiheit, vor allem bei Schnappschüssen. Da ich vorher ein altes 80-300mm Objektiv ohne Bildstabilisator im Zoo benutzt habe, weiß ich den Unterschied anhand der unverwackelten Bilder sehr wohl zu schätzen…
Sehr gut finde ich auch, daß sich dieses Objektiv nahtlos an das 18-55mm Kitobjektiv anschließt. In aller Regel benutze ich das 55-250mm als “Immerdrauf”. Mit 55mm Anfangsbrennweite kann man schon auch noch Landschaftsbilder machen oder Portraits.
Die Bildqualität ist sehr gut, die Schärfe überzeugt. Auch in Tests hat dieses Objektiv gut abgeschnitten.
Zum Preis brauche ich nichts mehr zu sagen, oder?
Ok, es hat kein USM und ist etwas laut. Aber das fällt eigentlich nur Innen auf. Draußen ist es mir beim Gebrauch noch nie besonders aufgefallen, da das Umfeld nie völlig leise ist. Und der Auslöser einer DSLR ist jedenfalls lauter, will heißen, man gewöhnt sich an das Geräusch.
Bewertung von Nachtpfauenauge für Canon EF-S 4,0-5,6/55-250 IS Objektiv
Rating:
Mit dem 55-250 mm habe ich jetzt sicher einige tausend Fotos geschossen. In meiner Sammlung habe ich übrigens auch wesentlich edlere Teleoptiken (Canon EF 300 mm/4.0, Tamron 70-200 mm/ 2,8). Trotzdem benutze ich diesen kleinen, leichten Telezoom immer wieder gerne, wenn ich keine schwere Ausrüstung (inklusive größerer Kamera) mitschleppen will. Zusammen mit dem kleinen Kit-Bruder 18-55 mm und der handlichen EOS 450D wiegt die Ausrüstung dann knapp ein Kilo. Sie passt in eine kleine Fototasche und ermöglicht – bei hellem Tageslicht – großartige Fotos. Den beliebten Superzooms ist die Kombi dieser beiden Objektive optisch mit Sicherheit überlegen. Und der Zoombereich ist gewaltig, umgerechnet auf das Kleinbildformat kommt man am langen Teleende immerhin auf gut 400 mm!
Pluspunkte des 55-250 mm:
+ Sehr scharfe Bilder, nur zum langen Teleende hin bricht die Schärfe drastisch ein – also nie ganz zum Anschlag drehen. Das ist aber typisch für Telezooms.
+ Unglaublich schneller und präziser Autofokus für die Preisklasse, obwohl gar kein edler Ultraschallantrieb am Werk ist. Bei viel Licht lassen sich damit sogar – mit Glück – scharfe Fotos von fliegenden Vögeln schießen.
+ Sehr effizient arbeitende Bildstabilisierung.
+ Keine unangenehm auffallenden Bildfehler über den gesamten Zoombereich: kissenartige Verzerrungen oder Vignettierung (Randabdunklung) sind gering.
+ Keine Neigung zu Farbsäumen (chromatische Aberration), was aber bei so lichtschwachen Objektiven auch weniger kritisch ist.
+ Handlich und leicht.
+ In der Praxis robuster als es sich anfühlt.
+ Preis-Leistungs-Verhältnis super.
Nachteile:
- Geringe Lichtstärke. Bei Aufnahmen in Gebäuden oder sonst unter ungünstigen Lichtbedingungen ist schnell Schluss mit guten Fotos.
- Die kleine Anfangsblende ermöglicht auch kein Arbeiten mit flacher Tiefenschärfe. Wirklich professionelle Fotos mit scharfem Objekt vor schön malerisch verschwommenem Hintergrund (schönes Bokeh) liegen außerhalb der Möglichkeiten dieses Objektivs. Das ist allerdings ein echtes Manko, weil diese Art der Bildkomposition eine charakteristische Stärke der Telefotografie ist. Dazu brauche ich dann doch die teureren und schwereren Objektive meiner Sammlung.
- Der Autofokosantrieb mit dem Mikromotor ist ziemlich laut, was Wildtiere echt erschrecken kann (ein Zwergtaucher hat mich schon richtig ausgeschimpft).
- Die Frontlinse dreht sich beim Fokussieren mit, was bei aufgesetzten Polfiltern Nachjustieren erfordert (ist aber wegen der geringen Lichtstärke eh kaum zu empfehlen).
- Manuelles Fokussieren ist mit mit dünnen Fokusring und der steilen Übersetzung kaum möglich. Das ist definitiv kein Objektiv für manuelle Feinarbeit.
- Anmutung und Haptik plastikhaft billig – aber dem Kampfpreis angemessen.
Trotz der kleinen Anfangsöffnung ist übrigens der Kauf der passenden Sonnenblende ET-60 sehr sinnvoll, auch weil sie die Frontlinse ganz gut schützt (Aufsetzen eines schützenden UV-Sperrfilters verbietet sich weitgehend angesichts der geringen Lichtstärke).
Fazit: zusammen mit dem kleinen Bruder CANON EF-S 18-55mm/ 3,5-5,6/ IS ideal für Einsteiger oder als “kleine Ausrüstung” (wenn einem die Kompaktkamera dann doch zu wenig ist).
Bewertung von Nicolaus Krappen für Canon EF-S 4,0-5,6/55-250 IS Objektiv
Rating:
Da Porträts und Telemotive zum normalen Einsatzgebiet meiner Canon 1000 D gehören,
reichte erwartungsgemäß das Kit-Objektiv 18-55 IS nicht lange aus.
Nach kurzen Recherchen und bei begrenztem Budget ist das EF-S 55-250 / 1:4-5,6 IS
mit seiner KB-Brennweite 88-400 mm ein echter Genuß !
Zwar ist die Optik mit der relativ geringen Lichtstärke nicht vergleichbar mit den professionellen
L-Teleobjektiven, doch die (Bild)Qualität genügt auch dank Bildstabilisator gehobenen Ansprüchen im Amateurbereich völlig und ich decke z.Zt. mit 2 Objektiven praktisch den gesamten alltäglichen Brennweitenbereich höchst befriedigend ab.
Für besondere Lichtsituationen und anspruchsvollste Porträts allerdings empfiehlt sich zusätzlich sehr eine lichtstarke Festbrennweite, wie z.B. das Canon EF 50 / 1:1,4 USM.
Nachtrag 18.10.09 :
Nach dem Erwerb der o.g. lichtstarken Festbrennweite EF 50 / 1:1,4 USM von Canon neulich wurde es Zeit für einen Qualitätsvergleich mit dem EF-S 55-250 IS und dem Kit-Objektiv EF-S 18-55 IS.
Unter gleich guten Bedingungen fotografierte ich u.a. eine fein ziselierte chinesische Vase mit unterschiedlichen Blenden bei Brennweite 50/55 mm ab Stativ und vergrößerte anschliessend identische Bilddetails stark ohne weitere Bearbeitung.
Mit erstaunlichem Ergebnis, denn während das Kit-Objektiv 18-55 gravierende Unschärfen erkennen läßt,
sind Qualitätsunterschiede zwischen den beiden übrigen selbst mit Lupe kaum festzustellen.
Dies ist umso bemerkenswerter, als daß das EF 50 / 1:1,4 USM in vielen Fachforen als Reverenzobjektiv herhalten muß
und bestätigt somit klar die ausgezeichnete Bildqualität des EF-S 55-250 IS zumindest in der Anfangsbrennweite.
Mit der praktischen Folge, daß ich das 18-55 IS zukünftig ausschliesslich bei unvermeidlichen Makro – und Weitwinkelaufnahmen unter optimalen Bedingungen einsetzen werde.