Sony DSC-HX5VB Digitalkamera (10 Megapixel Exmor R, 10fach optischer Zoom, 7,6 cm, LC-Display, Full HD Video, Bildstabilisator, Sweep-Panorama, GPS) schwarz
- 10 Megapixel Exmor R Sensor mit 10,2 Mio. Pixeln (effektiv)
- 25mm Sony G Objektiv mit 10fach optischem Zoom
- 7,6 cm (3,0 Zoll) LC-Display, Optischer Bildstabilisator, Full HD Video
- GPS Recorder & Kompass-Funktion, Verschlußzeit: 1-1/1600 Sek., Intelligentes Schwenkpanorama, Memory Stick PRO Duo (HG& Mark2)/ SD und SDHC (Class4)
- Lieferumfang: Sony DSC-HX5VB, Handschlaufe, Li-Ion Akku NP-BG1, Akku-Ladegerät BC-CSG, USB+AV Systemkabel, HDMI Adapter, Softwarepaket Picture Motion Browser
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Bewertung:
(aus 33 Rezessionen)
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Rezession von The Norb über Sony DSC-HX5VB Digitalkamera (10 Megapixel Exmor R, 10fach optischer Zoom, 7,6 cm, LC-Display, Full HD Video, Bildstabilisator, Sweep-Panorama, GPS) schwarz
Bewertung:
Ich besitze die HX5V nun seit ca. 3 Wochen, habe sie mit im Urlaub gehabt und konnte mir nach > 1000 Fotos und diversen Videos einen, wie ich finde, guten Eindruck verschaffen.
Mein Fazit ist ausgesprochen positiv: Gute Bildqualität, nützliche Funktionen und einige “boah, das geht doch eigentlich gar nicht” – Momente. Trotzdem gibt’s auch das ein oder andere Defizit, weswegen die Kamera bei mir knapp an den 5 Sternen vorbeigeschrammt ist.
Die meisten hier geschriebenen Rezensionen geben schon ein gutes Gefühl für die Leistung der Kamera, daher möchte ich nur einige Punkte ansprechen:
Bildqualität:
Die Bildqualität ist in Ordnung, wenn auch nicht phänomenal. Vergleiche ich Aufnahmen, die bei Tageslicht und den minimal möglichen ISO 125 aufgenommen wurden mit denen meiner IXUS 80, gewinnt letztere. Die Unterschiede sind gering und nur bei 100% Skalierung erkennbar, aber da bringt die IXUS noch eine Winzigkeit zusätzlicher Schärfe mit.
Ein weiterer Punkt, der an die IXUS geht, ist der automatische Weißabgleich: Z. B. zieht die HX5V ein Foto, das im Schatten unter blauem Himmel aufgenommen wurde manchmal etwas ins Blaue hinein. Das ist zwar objektiv korrekt, der Weißabgleich der IXUS gleicht hier aber besser aus, so dass das Bild subjektiv neutraler wirkt.
Die Qualitätsunterschiede sind aber insgesamt gering und in den meisten Aufnahmesituationen nicht sichtbar.
Der Eindruck dreht sich deutlich, sobald Aufnahmen mit wenig Licht gemacht werden: Fotos, die mit ISO 800 aufgenommen werden, sind normalerweise mit Kompaktkameras nicht mehr schön. Auch dann, wenn ich sie passend zu meinem 24″ Monitor herunterskaliere, sind sie spürbar verrauscht.
Mit der HX5V geht das noch. Natürlich ist auch hier bei 100% Skalierung eine reduzierte Qualität sichtbar, schaut man sich das ganze auf 24″ an, sieht es aber noch sehr ordentlich aus. Das gilt im Besonderen für Bilder, die in einem der entsprechenden Spezialprogramme aufgenommen wurden
Programme:
Sehr praktisch ist der Modus “Intelligente Vollautomatik”. In den meisten Situationen ist diese Automatik sehr hilfreich. So wird z. B. eine Makro-Situation automatisch erkannt, das bei anderen Kameras notwendige manuelle Umschalten entfällt.
Ansonsten erkennt die Kamera noch so einiges, z. B. auch spezielle Aufnahmesituationen wie “Dämmer-Portrait”. In dem Fall fokusiert sie auf das Gesicht, dreht die Blitzhelligkeit herunter und die Empfindlichkeit hoch, so dass auch die Umgebung noch sichtbar ist. Optional kann man darüberhinaus eine Funktion aktivieren, die in Aufnahmesituationen, die von der Kamera als “schwierig” angesehen werden (z. B. Dunkelheit, Gegenlicht etc.), für die automatische Aufnahme von zwei Fotos mit unterschiedlichen Einstellungen sorgt. So wird dann beispielsweise direkt hintereinander ein Foto mit Blitz und niedriger Empfindlichkeit sowie eins ohne Blitz, aber mit hoher Empfindlichkeit aufgenommen. Praktisch.
Hier gibt es noch einige Modi mehr, eine manuelle Einstellung von Blende und Belichtung ist aber auch möglich. Dabei finde ich die Möglichkeit, die Belichtungsdauer bis auf 30 Sekunden hochzusetzen, perfekt für Stativfotos in der Dunkelheit.
Ist kein Stativ vorhanden, kommen wir zu einem der “boah…” – Momente: Im Modus “Handgehalten bei Dämmerung” nimmt die Kamera bis zu 6 Aufnahmen hintereinander auf und kombiniert sie zu einem vergleichsweise rauscharmen Bild. Und das klappt erstaunlich gut:
Wieder auf 24″ skaliert sind damit ISO 3200 (!) Aufnahmen noch durchaus ansehbar und liegen auf einem ähnlichen Niveau wie die IXUS 80 bei ISO 400 – 800. Der Bildstabilisator der HX5V erlaubt auch noch handgehaltene Aufnahmen mit 1/4 Sekunde Belichtung, so dass in Kombination “eigentlich unmögliche” Aufnahmen noch machbar sind. Schöner wird’s natürlich mit kleinem ISO und Stativ, aber als zusätzliche Option ist das großartig.
GPS:
Tut’s im Wesentlichen. In der Regel ist nach 5 – 10 Sekunden ein Signal da. Also einschalten, zielen, Zoom einstellen und dann ist auch das GPS Signal da.
Ich gehöre zwar zu den Leuten, die manchmal mit einem Geologger durch die Welt laufen und in dem Fall kein GPS in der Kamera brauchen. Trotzdem finde ich die (abschaltbare) GPS Funktion nützlich, da ich den Logger nicht bei jedem Schritt dabei habe und es durchaus Situationen gibt, in denen ich ein paar Fotos machen möchte, ohne gleich meine Route aufzeichnen zu wollen.
Der Kompass ist eigentlich praktisch, zeigt bei mir aber manchmal eine deutlich falsche Richtung an. Es gibt zwar ein Kallibrierungsprogramm, bei dem man die Kamera “wie eine liegende Acht” drehen soll, mir ist aber nicht ganz klar, was das genau bedeuten soll. Ich hoffe hier noch auf ein YouTube Video…
Videos:
Ein weiterer “boah…” – Moment. Wenn man sich das Video aus der “Kompaktknipse” mal auf einem 42″ Fernseher anschaut, stellt man fest, wie scharf es ist und wie gut der Bildstabilisator funktionert. Das Stereomikrofon ist leider oben links platziert, wo zumindest ich automatisch meinen linken Zeigefinger drauflege. Aber nach ein paar Wochen denke ich mittlerweile daran, den Finger bei Videoaufnahmen auf eine andere Stelle zu legen.
Die von einigen Stimmen hier beklagte Kissenverzerrung/Barrel Distortion ist bei Aufnahmen mit vollem Weitwinkel sichtbar, allerdings stört sie mich nicht sehr. Mein Camcorder, der nun übrigens verkauft wird, hat nicht einmal Weitwinkel.
Etwas verwirrend mag aber sein, dass die Kamera beim Einschalten einen Zoomfaktor von “1.0″ anzeigt, dabei jedoch auf minimaler Brennweite und damit größtem Weitwinkel steht. Das mag für jemanden, der sich die Kamera nur mal eben schnell anschaut, nicht auf Anhieb ersichtlich zu sein.
Weitere Funktionen:
Das Sweep-Panorama, bei dem man die Kamera schnell um ihre Achse dreht und damit ein Panorama-Foto erzeugt, ist großartig, einfacher geht’s nicht! Da hier die Video-Funktion verwendet wird, haben die Bilder zwar “nur” 1080 Zeilen und, bei wenig Licht, ein höheres Rauschen. Aber auch das sehe ich nur als Option, die häufig, aber nicht immer sinnvoll ist. Wenn ich optimale Qualität haben möchte, kann ich immer noch, so wie bei anderen Kameras, viele einzelne Fotos aufnehmen und diese per Software mergen.
“Selbstauslöser bei Gesichtserkennung” ist eine sehr praktische Funktion für alle “Langarmfotographen”. Die Kamera löst aus, sobald sie (je nach Einstellung) ein oder zwei Gesichter erkennt.
Fazit:
Wie oben bereits angesprochen begeistert mich die Sony HX5V. Trotzdem ist sie nicht perfekt, weswegen ich nur 4 Sterne gebe. Die für mich störendste Einschränkung ist der manchmal etwas orientierungslose Weißabgleich.
Das ist allerdings Jammern auf hohem Niveau, ich würde die HX5V definitiv weiterempfehlen.
Rezession von derekema über Sony DSC-HX5VB Digitalkamera (10 Megapixel Exmor R, 10fach optischer Zoom, 7,6 cm, LC-Display, Full HD Video, Bildstabilisator, Sweep-Panorama, GPS) schwarz
Bewertung:
Nachdem ich mit einer Fuji F70 schon recht positive Foto-Erfahrungen mit einer Hosentaschensuperzoom gemacht habe, wollte ich sehen, ob dieser Formfaktor nicht eventuell auch noch zusätzlich gute HD-Video-Funktion bieten kann. Die HX5 schien mir hierzu am geeignetsten: Full-HD mit optischem Zoom und Stereo-Ton und kompakter als z.B. Panasonic TZ10. Und nachdem Sony jetzt endlich SD-Karten-fähig ist, konnte ich die HX5 einfach mal ausprobieren, ohne gleich in Memory Sticks investieren zu müssen.
Zum Vergleichen hatte ich die Fuji F70 und eine Panasonic TZ5 zur Verfügung. Generell sollte jedem klar sein, dass eine solche Kamera mit Mini-Sensor und lichtschwachem 10-fach Zoom-Objektiv nicht an die Bildqualitäten einer guten Bridge- oder DSLR-Kamera herankommen kann.
Die HX5 ist vollgestopft mit allen möglichen fotografischen Entmündigern, die aber allesamt hervorragend funktionieren. Man bekommt fast immer das Bild, das man haben wollte, auch wenn man befürchtet hat, dass die Kamera das niemals packen würde. Manuelle Eingriffsmöglichkeiten sind sehr begrenzt vorhanden, aber (bis auf Weißabgleichsanpassung) bei dieser Kamera auch nicht nötig, selbst die Empfindlichkeit kann getrost auf AUTO bleiben: bei ISO 400 macht die Kamera in den allermeisten Fällen Schluss. Programmautomatik, Blendenautomatik, Bildparametereinstellungen, Entfernungseinstellung? Fehlanzeige, gibt’s nicht. Es gibt diverse Szenen-Modi, einen HDR-Mode und zwei Modi für wenig Licht (einer für bewegte, einer für statische Objekte), die aus einer schnellen Folge von 6 Bildern ein scharfes, rauscharmes Bild berechnen. Dieser von mir bisher immer etwas belächelte “digitale Bildstabilisator” funktioniert hier zum ersten Mal wirklich richtig gut, da scheint die Geschwindigkeit des CMOS-Sensors zu helfen. Scharfe, rauscharme Fotos mit erstaunlicher Detailwiedergabe in Museen oder Kirchen ohne Blitz oder Stativ sind mit der HX5 problemlos machbar. So etwas hat nach meiner Erfahrung bisher noch keine Kompaktkamera so gut hinbekommen (vielleicht die gute alte Fuji F30/31, aber nicht mit 250 mm Brennweite). Serienaufnahmen sind, dank CMOS-Sensor, mit bis zu 10 Bilder/sec möglich (3 Bildraten wählbar), nach 10 Bildern ist aber Schluss und dann gibt’s erstmal einige Sekunden Speicherzeit. Den Panorama-Mode habe ich bisher noch kaum ausprobiert.
Wer sich darauf einlassen kann, dass zwar über Motiv und Auslösezeitpunkt immer noch hinter der Kamera entschieden wird, alles Andere aber dann die Kamera übernimmt, wird in den allermeisten Fällen mit guten Bildern belohnt. Wer um jeden Preis alles unter eigener Kontrolle haben möchte, liegt mit der HX5 falsch.
Und die Bildqualität? Nun ja, insgesamt ist die Bildqualität gut, aber nicht überragend. Bei niedrigen Empfindlichkeiten zeigt die HX5 eine deutlich stärkere Rauschunterdrückung als z.B. F70 und TZ5, mit entsprechenden Detailverlusten (Haare, Gras, Zweige etc.), allerdings bei Weitem nicht so brutal wie z.B. bei der Casio HX10. Bei ISO 400 scheint sich das eher umzudrehen, hier liefert die HX5 bei vergleichbarer Detailwiedergabe sichtbar rauschärmere Bilder als die F70 und insbesondere die TZ5. Bei mehr als ISO 800 ist allerdings, wie bei allen anderen Kompaktkameras auch, kein brauchbares Ergebnis mehr möglich. ISO 400 Bilder der HX5 sehen als DIN A4 Ausdrucke noch richtig gut aus. Farbwiedergabe und Kontrast sind in Ordnung, die Farbsättigung ist eher kräftig (ohne Einstelloptionen). Für meinen Geschmack sind die Bilder teilweise etwas überschärft. In Verbindung mit der stärkeren Rauchunterdrückung eignen sich die Bilder nicht besonders gut für Nachbearbeitungen.
Das Objektiv hat mich dann aber fast umgehauen: Im Weitwinkelbereich sind heftigste, fast schon Fisheye-ähnliche, tonnenförmige Verzeichnungen zu sehen. Bei Fotos werden diese extremen Verzeichnungen offenbar erfolgreich herausgerechnet, bei Videos reicht die Rechenleistung des Bildprozessors hierfür aber wohl nicht aus. Man kann das leicht in der Vorschau auf dem Display sehen: In den Foto-Einstellungen (z.B. “P”) ist alles schön gerade, während in der Video-Einstellung die gruselige Abbildungsleistung des Objektivs ungeschönt sichtbar wird. Ab Zoom-Faktor 2 (entspricht also 50 mm KB-äquivalent) ist das Problem dann aber verschwunden und alle Kanten und Linien werden auch im Video-Modus gerade. Wem Weitwinkel-Video wichtig ist kann die HX5 vergessen.
Ansonsten sind die Full-HD Videos im AVCHD-Format für eine Taschenknipse dieser Preisklasse wirklich erstaunlich gut. Der Unterschied zum 1280*720 Video der TZ5 auf einem Full-HD-Fernseher ist unerwartet groß. Wie bei allen anderen Digitalkameras auch, wird, zur Vermeidung von EU-Einfuhrzöllen für Camcorder, die Länge der einzelnen Videos auf 29:59 Min begrenzt.
GPS? Wer Europa in 4 Tagen komplett aber ohne Kleindetails bereisen möchte wird das GPS sicherlich ganz praktisch finden. Ich habe es bisher noch nicht ausprobiert. Ich versuche, die Akkukapazität lieber zum Fotografieren oder Filmen zu nutzen.
Die Akkulaufzeit scheint akzeptabel zu sein: bisher ca. 250 Bilder, davon bestimmt 1/4 mit Mehrfachbelichtung, wenig Blitzeinsatz, ca. 20 Min Full-HD Video und der Akku ist laut Balken-Anzeige noch halb voll. Alles aber ohne GPS.
positiv:
- Bildqualität weniger von der Empfindlichkeitseinstellung abhängig als z.B. bei Fuji oder Panasonic
- Gute (Software-)Korrektur des abenteuerlichen Objektivs bei Fotos: wenig Randunschärfe/Verzeichnungen/Farbsäume/Abschattungen über den gesamten Brennweitenbereich.
- Sehr guter Bildstabilisator (Foto und Video), ermöglicht längere Belichtungszeiten und geringere Empfindlichkeiten, Videos aus der Hand gelingen wackelfrei
- Schneller Autofokus
- Erträgliche Einschaltzeit, Ausschalten braucht etwas mehr Geduld …
- Schneller Serienbildmodus (bis zu 10 Bilder/sec), so etwas geht halt nur mit CMOS-Sensoren….
- Sehr gute low-light Fähigkeiten durch schnelle Mehrfachbelichtungen.
- Gute Qualität der Full-HD Videos ab Zoomfaktor 2, durch AVCHD-Komprimierung erträglicher Speicherbedarf (1 Stunde ca. 8 GB).
- Auch (fast)-Full-HD Videos als MP4 möglich (1440 * 1080), qualitativ aber etwas schlechter als AVCHD, dafür ohne extra Software nutzbar.
- Autofokus sowie optischer Zoom in angepasster (=langsamer) Geschwindigkeit auch bei Videos nutzbar.
- Video-Ton in Stereo
- HDMI-Adapter im Lieferumfang
negativ:
- Für meinen Geschmack zu starke Rauschunterdrückung, dadurch unnötige (?) Detailverluste bei geringen Empfindlichkeiten
- Autofokus bei wenig Licht trotz Hilflicht ab und an etwas unzuverlässig
- Für meinen Geschmack teilweise etwas zu starke Schärfung der Bilder
- einige Sekunden Speicherzeit bei Serienaufnahmen und aus mehreren Bildern zusammengerechneten Bildern.
- Serienaufnahmen auf 10 begrenzt (was aber in den meisten Fällen reicht)
- Schlechter Blitz: geringe Reichweite, keine Entfernungsanpassung, recht lange Wartezeit zwischen zwei Auslösungen. Schade.
- Extreme tonnenförmige Verzeichnungen bei Weitwinkel-Video.
- Bei Videos Motorgeräusche von Zoom und Autofokus in der Tonaufnahme hörbar.
- Display dürfte gerne eine höhere Auflösung haben (wie z.B. TZ10, oder, noch besser, Ricoh CX3 oder Nikon S8000).
- Grottenschlechtes Handbuch: kaum Informationen, das aber in 19 Sprachen. Die Vollversion (nur auf CD) ist kaum besser. Zum Glück ist die Kamera weitgehend selbsterklärend ….
Mein Fazit:
Trotz einiger Schwächen gefällt mir die HX5 in der Summe ihrer Eigenschaften so gut, dass ich sie als immer-dabei-Kamera behalten werde. Die Bildqualität bei niedrigen Empfindlichkeiten wird wohl nicht ganz an die Bildqualität aktueller kompakter Superzoomer (z.B. Panasonic TZ10 oder Canon SX210) herankommen, das relativiert sich bei schlechteren Lichtverhältnissen aber schnell. Zusammen mit den hervorragenden low-light-modi, dem zügigen Autofokus, den schnellen Serienbildern und dem guten Full-HD Videomodus ergibt sich für die HX5 ein sehr großer Einsatzbereich. Mit dieser Kamera kann man bei fast allen Motiven und fast allen Lichtverhältnissen brauchbare bis gute Fotos UND Full-HD Videos machen.
Wer das “all in one rundum sorglos für alle Fälle immer dabei Paket” für Foto und Video im Hosentaschenformat sucht und damit leben kann, den technischen Teil des Fotografierens oder Filmens der Kamera zu überlassen, macht mit der HX5 nichts falsch. Die HX5 kann fast alles, und das meist gut, allerdings nicht wirklich überragend. Wer nur bei gutem Wetter fotografieren möchte und dann aber die bestmöglichen Bildergebnisse haben möchte, wer Schnappschüsse, Serienbilder, Dämmerungsmodi und Full-HD-Video nicht braucht, wer alle Aufnahmeparameter unter Kontrolle haben möchte, oder wer auf Weitwinkel-Video nicht verzichten kann, wird wahrscheinlich mit einer anderen Kamera mehr Freude haben.
Rezession von Oliver Gröger über Sony DSC-HX5VB Digitalkamera (10 Megapixel Exmor R, 10fach optischer Zoom, 7,6 cm, LC-Display, Full HD Video, Bildstabilisator, Sweep-Panorama, GPS) schwarz
Bewertung:
Ich habe die Kamera nun seit vergangenem Mittwoch (3.3.10) in der Farbe Gold.
Erster Eindruck nach Auspacken des Gerätes: Wow, ist die klein und leicht. Gewundert hat mich aber, dass das Display nicht mit einer Schutzfolie versehen war. Nun ja, Akku in das Ladegerät und erst mal: warten… Die erste Ladung dauerte ca. 110 min.
In der Zwischenzeit wollte ich mich mit der Kamera vertraut machen und freute mich schon richtig auf das umfangreiche Handbuch, das im Karton dabei lag. Aber herbe Überraschung: Außer einer ausführlichen Darstellung der Sicherheitshinweise und einer wirklich sehr kurzen Einführung in die Kamera findet man in diesem Büchlein nichts. Das aber in (gefühlt) 30 Sprachen. Das eigentliche Handbuch gibt es nur auf der beiliegenden CD und ist mit 164 Seiten zwar umfangreich, aber ehrlich gesagt, versuche ich nicht Stunde um Stunde vor dem Rechner zu verbringen, um eine Bedienungsanleitung zu lesen. Netter Gag: Den Handbuchschreibern bei Sony ist anscheinend noch nicht bekannt, dass diese Kamera nicht mehr mit einem MemoryStick Duo, sondern nur noch mit SD-Karten funktioniert.
Die ersten Bilder mit der Kamera sind extrem gut gelungen. Die Kamera liegt trotz ihrer Leichtigkeit gut in der Hand, lediglich bei etwas größeren Fingern muss man bei den kleinen Tasten wirklich genau zielen
Als alter Spieler habe ich auch versucht, gleich alle Lichtsituationen auszuprobieren. Portrait im Keller nur mit Blitz, Situationsfoto unserer Katze bei Tageslicht und eine Landschaftsaufnahme mit viel Schnee und blauem Himmel haben die Kamera nicht wirklich gefordert und bringen super gute Ergebnisse. Auch die Kelleraufnahme zeigt ein gutes Bild ohne Körnung, die Farben waren in allen Situationen kräftig und lebensecht. Spaßig ist an dieser Stelle der Smiley-Modus (Sorry, einen besseren Namen habe ich noch nicht): Will man Personen fotografieren, kann man die Kamera zur Selbstauslösung bringen, wenn alle Gesichter auf dem Bild lächeln.
Überrascht hat mich aber wirklich der Video-Modus. Gestochen scharfe Aufnahmen in brillanter Farbe im HD-Modus sind absolut kein Problem, die Aufnahmen können mit meiner Canon HF100 absolut mithalten. Lediglich das Motorgeräusch des Zoom ist ganz leicht zu hören, stört mich aber nicht wirklich.
Vorläufig letzter HighLight ist die GPS Ausstattung: Die Kamera hat nicht nur einen GPS Sensor, sondern auch einen eingebauten Kompass, so dass bei Aufnahmen, nicht nur die (wirklich absolut) genaue Position aufgezeichnet wird, sondern auch die Blickrichtung während der Aufnahme. Für mich besonders interessant war die Frage, wie schnell die Kamera das Sat-Signal aufnehmen kann und damit die Position bestimmt. Sony behilft sich hier eines kleinen Tricks, in dem über die mitgelieferte Software “GPS-Hilfsdaten” heruntergeladen werden können, die eine schnellere Synchronisation ermöglichen. Die geladenen Daten haben eine Gültigkeit von 30 Tagen und werden beim Anstecken der Kamera automatisch geladen. Mit diesen Daten dauert die Positionsbestimmung ca 10-15 Sekunden, der Gegentest mit gelöschten Daten erbrachte dann 45-55 Sekunden.
Als absolut störend empfinde ich die Notwendigkeit, einen Kombistecker verwenden zu müssen, an dem dann USB, Video und Sound (kein HDMI) Ausgänge vorhanden sind. Mir hätte wirklich besser ein einfacher USB Anschluss gefallen, da solche Kabel mittlerweile überall zum Standard gehören.
Insgesamt eine super Kamera, Abzug gibt es meinerseits wegen der fehlenden gedruckten Bedienungsanleitung und andererseits wegen des klobigen Kombisteckers.
Rezession von Glasswalker über Sony DSC-HX5VB Digitalkamera (10 Megapixel Exmor R, 10fach optischer Zoom, 7,6 cm, LC-Display, Full HD Video, Bildstabilisator, Sweep-Panorama, GPS) schwarz
Bewertung:
Zur Wahl standen Samsung WB650, Lumix TZ10 und die Sony. Grund: Lange Schottlandreise und GPS gewünscht. DSLR ist mir zu groß und wenn schon so ein Teil, dann kann ich auch meine alte (chemische) 500N mitschleppen. Also: Kompakt, Schnappschussfähig und GANZ WICHTIG: Trotz allem (viele Pixel auf kleinem Chip) Dämmerungstauglich. 14 MP braucht kein Mensch, da ich niemals Fotos auf A2 ausdrucke. Aber ein sehenswertes Foto bei schlechtem Licht zu schiessen kommt häufig vor.
Was kann die Sony was andere nicht können? Dieser Hintergrundbeleuchtete CMOS Chip bringt wohl weniger Rauschen und erlaubt auch die 10 Bilder/Sekunde Serienbildfunktion. Die Theorie ist mir egal, was zählt ist das Bild. Und hier die ENTSCHEIDENDE Funktion dieser Kamera: Die über das Wählrad bequem einschaltbare “Handgehalten bei Dämmerung” Funktion. Die Kamera schießt mehrere Fotos (das schliesst das Knipsen von schnell beweglichen Objekten in der Dämmerung aus)und rechnet das Rauschen raus. Ehrlich, das funktioniert bestürzend gut. Die Sony erzeugt Fotos eines dunklen Wohnzimmers, die besser sind als das was ich mit meinen Augen sehe… Genau DAFÜR lohnt sich dieses Teil. Da ich weder ein Testlabor habe, noch Foto-Nerd bin, noch alle meine 2.000 Urlaubsbilder am PC nachbearbeite und sie auch nicht auf A2 ausdrucke… UND vor dem Kauf wußte, dass dies mein Anforderungsprofil ist, ist die Kamera für mich ideal.
Was noch:
Full HD Video – sieht auf meinem 47″ LCD total genial aus! Makro – Ich weiss was Brennweiten sind, aber das ist Schnuppe – ich ich kann auf Objektivkontakt ran und die Bilder sind gut.
Digitaler Kompass: Hält zusammen mit dme GPS auch die Richtung fest in die fotografiert wurde – witziges Gimmick
Lächelerkennung: Braucht kein Mensch – ist aber bislang der Renner bei der Vorstellung der Sony im Freundeskreis.
Alle Wichtige Funktionen auf einen bis 2 Klicks einstellbar und einen “ich geb die Kamera einem Unkundigen” Vollautomatik-Sorglos-Modus.
Bildstabilisator: Der beste den ich je hatte – beim HD Filmen merkt man den Unterschied!
Zoom beim Video unhörbar!
Negativ:
Das Display ist das am schlechtesten Aufgelöste im Konkurrenz Vergleich – aber ehrlich? Was zählt mehr, die doppelten Pixel auf dem Kamerarücken oder das bessere Foto?
Der Autofokus hat bei dämmrigen Licht (selten ber kommt vor) ein bisschen Nachhilfe nötig.
So, meine erste Rezension – die ich selbst nicht lesen würde, da ich hier immer nur die schlechten Rezs lese…
Rezession von Markus Staudt über Sony DSC-HX5VB Digitalkamera (10 Megapixel Exmor R, 10fach optischer Zoom, 7,6 cm, LC-Display, Full HD Video, Bildstabilisator, Sweep-Panorama, GPS) schwarz
Bewertung:
Mein Sohnemann hat meine gute alte Fuji f31fd runtergeschmissen. Das ist Aua, das ist teuer und das ist natürlich auch irgendwie. ein Grund eine neue Digicam zu kaufen.
Also ich bin ja ehrlich, ich weiß nicht welches Auge nun größer war, das Lachende oder das Weinende
Auf jeden Fall habe ich nach drei Jahren mal wieder angefangen zu recherchieren und war gelinde gesagt sprachlos, was sich da schon wieder getan hat. Die aktuellen Digicams verhalten sich zu einem drei Jahre altem Model wie ein C64 zu einem Ipad. Wir reden hier von einer Rechenleistung (wohlgemerkt bei FOTOAPPARATEN), von denen man vor nicht allzulanger Zeit noch bei der NASA geträumt haben dürfte. Unfassbar, was die kleinen Knipser so alles draufhaben mittlerweile. Liest hier jemand Scheibenweltromane? Ich sag nur Ikonograph ^^
Hier nun auf jeden Fall (m)eine Art Sony Hx5v Test, bzw. es ist eher eine Beschreibung des Weges, der mich zu der Kaufentscheidung gebracht hat, aber auch der ist vielleicht für Manche interessant. Das Schwierige ist doch immer einzugrenzen, was man eigentlich wirklich will.
Nach einigen Google-Sessions hatte ich meine Favoriten zusammen. Zur näheren Auswahl standen:
Canon Powershot SX 210 IS
Panasonic Lumix TZ10
Casio EXILIM EX H15
Sony Cybershot HX5V
Meine Güte gibt es da viel Lesetoff im Internet. Gottseidank bin ich auf einen wunderbaren Thread gestoßen, in dem sich jemand die Mühe gemacht hat fast exakt meine Auswahl näher zu beleuchten und vor allem: die vielen Features miteinander zu vergleichen. Sucht mal im DSLR-FORUM nach dem Thread mit einem Vergleich aktueller Reisezoom Kameras.
Aber nichts ist perfekt, so auch keine Digicam dieser Welt und vor lauter Vergleichen, Argumenten und Gegenargumenten, hat mir bald die Birne geraucht.
Irgendwann hatte ich die Schanuze voll, echt ! Da hab ich mir gedacht so, es reicht jetzt! Die Findungsphase ist abgeschlossen.
Ich bin einfach noch mal in mich gegangen und habe mich ganz ehrlich gefragt, was ich eigentlich will:
Eine Kamera, die ganz tolle Fotos auf DSLR Niveau macht, indem man einfach nur auf den Auslöser drückt, die aber viel kleiner ist als eine DSLR, kaum was kostet und ganz viel Motivprogramme hat, trotzdem manuell zu bedienen ist, und einen Zoombereich von 22 500 haben muss (natürlich mit einem lichtstarken Objektiv). Ach ja Filme auf Camcoder Niveau müssen natürlich auch drin sein.
Ach die gibs gar nich? Oh. schade
Bei jeder Kompaktkamera muss man Abstriche machen. Einige haben bestimmte Vorteile (und dafür eben auch bestimmte Nachteile). Abwägen ist also angesagt.
Der Sony HX5V wird eine recht aggressive Bildbearbeitung vorgeworfen. Ja, da wird in der Kamera ordentlich nachberechnet (Rauschfreiheit auf Kosten von Details), die Frage ist doch: Was mache ich hinterher mit den Fotos?
Bilder auf Pixelebene braucht kein Mensch, dessen Hobby nicht die Fotografie ist, so dass mir die viel gescholtene aggressive Bildnachbearbeitung der Sony nicht so übel aufstößt. Im Gegenteil, die teilweise im Web beanstandeten Bilder finde ich gar nicht mal schlecht (Unter dem Aspekt Ein Schwein schaut ins Uhrwerk)
Letztendlich bin ich doch tatsächlich eher der typische Knipser, der die ganzen manuellen Möglichkeiten ( die z.B. meine alte f31fd hatte) tatsächlich kaum genutzt hat. Ich bin sicher, dass ich mit der Kamera viel bessere Fotos rausholen hätte können, aber eigentlich habe ich immer nur auf AUTOPILOT gestellt.
Also, was mache ich mir da die ganze Zeit vor?
Anschauen tue ich mir die Bilder fast nur am Bildschirm oder drucke einmal im Jahr einen Fotokalender über einen Onlineversand aus. Vielleicht auch hin und wieder mal ein paar Abzüge in 13×18
Für die richtig geilen Fotos von meinem Sohn (Die, die man als 70×50 Poster vergrößern lassen kann) habe ich einen Kumpel mit ner DSLR. Umgehen kann er damit auch, was will man mehr?
Ich denke, mit dieser Einstellung kann man sowieso so ziemlich jede katuelle Kompaktkamera kaufen, weil alle auf dem von mir eingeforderten Niveau Fotos machen können. Endgültig entschieden hatte ich mich aber erst nachdem ich wiederholte Male bei einem Elektronikfachmärke in meiner Nähe war und die HX5V, die TZ10 und einige andere Kandidaten einfach mal in der Hand hatte. Ohne eine Beratung hinzugezogen zu haben, empfand ich die Sony spontan am geschmeidigsten, was die Menüführung angeht. Ich kam mit Ihr mit Abstand am weitesten beim einfachen Rumprobieren. Sie ist ein bisschen frickelig von den kleinen Tasten her, aber ich fand das noch ok. Mir war die Sony einfach am sympathischsten und das soll man ja auch nicht ausser acht lassen oder?
Man kann schon ein paar lustige Sachen mit der Kamera anstellen z.B.:
-automatischer HDR Modus (Sehr gut bei Gegemlicht oder Motiven, bei denen man aus dem Dunklen ins Helle fotografiert oder umgekehrt)
-Serienbildfunktion (Bis zu 10 Bilder/s mit voller Auflösung)
-der GENIALE Twilight Modus ( in dem 5 Bilder nacheinander geschossen werden, die direkt in der Kamera zu einem zusammengerechnet werden -Damit kann man fast im Dunkeln fotografieren! Die Ergebnisse sind echt verblüffend)
-Panoramafunktion (Beim langsamen Schwenken der KAmera werden 100 Bilder geschossen und sofort zu einem erstaunlihc scharfen Foto zusammengerechnet)
-GPS für Geotagging (Batterieschonend abschaltbar)
Und das alles out of the Box locker aus der Hüfte.
Wer mehr darüber wissen will, sollte die reichlich vorhandenen Reviews lesen, die sind durchweg von Leuten verfasst, die mehr davon verstehen als ich.
Hier ein Link zu selbst geschossenen Bildern. Das war der allererste Test, einfach mal so ins Blaue geknipst:
http://staudtmusik.de/sony-dsc-hx5v-ein-nicht-review-von-einem-nicht-hobby-fotografen/
Ich wiederhole nochmal: ICH BIN KEIN HOBBYFOTOGRAF. Hier also meine allerersten Schnappschüsse, ohne die Bedienungsanleitung auch nur angefasst zu haben. Die Bilder sind allerdings nur mit 5MP aufgenommen Ahem, ich lese jetzt gleich dann auch mal die Bedienungsanleitung
Übrigens die Videofunktion ist schon klasse. Wir reden hier immer noch von einem FOTOAPPARAT und der ist so groß wie eine Zigarettenschachtel. Allemal werden die Videos besser als mit unserem uralt Canon Camcoder von 1999.
ich meine hallo? Die HX5V hat sogar einen Bildstabi und damit ist das absolute KO Kriterium, dass bisher bei Digicamfilmchen galt, vom Tisch. Allerdings ist das heutzutage State of the Art, zumindest bei den aktuellen Modellen. Wie auch immer, zum Filmen von Familienrelevantem Krimskrams (zu 95% unser Sohn beim irgendwas machen) ist die HX5V allemal gut genug.
Mir gefällt das Ding soweit echt gut und sie muss nun auch wieder einige Jahre halten (Bis ich sie wieder meinem Sohn zum spielen gebe, aber bis dahin müssen die Kameras dann auch noch mein Auto fernsteuern und Wäsche waschen können )