Cintiq 12 Grafiktablett (Zeichentablett, Blickwinkel 170 Grad Auflösung 1280 x 800 Pixel)

41ODFswiOHL. SL160  Cintiq 12 Grafiktablett (Zeichentablett, Blickwinkel 170 Grad Auflösung 1280 x 800 Pixel)

  • Gerätetyp:Digitalisierer, Pen
  • Formfaktor:Extern

Wacom Cintiq 12WX 12.1″ LCD… mehr >>

Bewertung: 4 5 Cintiq 12 Grafiktablett (Zeichentablett, Blickwinkel 170 Grad Auflösung 1280 x 800 Pixel) (aus 5 Rezessionen)

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5 Antworten auf “Cintiq 12 Grafiktablett (Zeichentablett, Blickwinkel 170 Grad Auflösung 1280 x 800 Pixel)”

  1. Torsten Meyrowitz auf 18 Juli 2010 um 20:02

    Rezession von Torsten Meyrowitz über Cintiq 12 Grafiktablett (Zeichentablett, Blickwinkel 170 Grad Auflösung 1280 x 800 Pixel)
    Bewertung:
    Es sei zunächst angemerkt: Dies ist ein Pen-Display, kein Touchscreen mit Fingerbetätigung.

    Nach zwei anderen Pen-Displays und fünf Tablet-Geräten ist meine neueste Anschaffung ein Cintiq 12wx (als Ersatz des veralteten 15x). Von der aktiven Fläche meinem Intuos3 A5wide recht ähnlich, ist bei fast gleicher Dicke ein kompletter 12″-TFT mit 1280×800 px Auflösung integriert. Außerdem sind zwei weitere programmierbare Tasten (insgesamt 10) hinzugekommen, dafür sind die Touchstrips nach außen gewandert, die man leider gelegentlich unabsichtlich berührt. Der 12wx ist stift-kompatibel zu den Intuos3-Tabletts und seinen Erweiterungsmöglichkeiten (Airbrush etc.), wobei bereits der mitgelieferte Standardpen für das meiste ausreicht und dank Gummierung des Griffbereichs sehr gut in der Hand liegt.

    An der Rückseite findet man einen ausklappbaren Bügel, der vollständig versenkt nicht vorsteht und so ein flaches Aufliegen ermöglicht, mit dem der Cintiq 12wx aber auch aufgestellt werden kann, jedoch in Zwischenstellungen nicht so solide wie beim älteren 15x. Zudem ist eine VESA-Montage vorbereitet.

    Hatte der Vorgänger 15x noch drei (zu kurze) Kabel, die aus dem Gehäuse kamen, wurde beim 12wx jetzt eine “Sammelbox” mit den Display-Einstelltasten zwischengeschaltet, an die man Video-, USB- und Stromkabel anschließt und die dann über eine “Nabelschnur” den eigentlichen Monitor steuert. Das ist zwar in der (aufgebauten) Handhabung ein akzeptabler Kompromiß, macht den Transport des vom Hersteller als mobil propagierten Geräts aber nicht viel einfacher, da nun weitere Meter Kabel und eine etwa festplattengroße Box verstaut werden müssen, was den Größenvorteil des eigentlichen Display-Tabletts wieder deutlich abschwächt. Zudem ist die “Nabelschnur” nicht abnehmbar und dadurch beim Transport potentiell knickgefährdet. Eine Art abnehmbare Kabelpeitsche wäre da m.E. besser gewesen. Außerdem kann nur EIN Monitorkabel (VGA-DVI oder DVI-DVI, beide mitgeliefert) angeschlossen werden, zudem muß trotzdem noch ein Umschalter betätigt werden. Im Endeffekt ist dieser Kabelsalat unschön, aber immerhin besser als beim Vorgängermodell.

    Das Handhabe an sich ist allerdings hervorragend. Der 12wx ist allgemein sehr handlich, nicht zu schwer und läßt sich nun problemlos auf dem Schoß (oder Arm) wie ein großer Block halten. Auch in flacher Position auf einem Tisch ist genügend Fläche um das Display herum, so daß man die Hand bequem auflegen kann. Im Gegensatz und direkten Vergleich zum Intuos-Tablett besteht das mögliche Problem des “Verkantens” nicht (Winkelversatz zwischen Tablett und Monitor führt zu unbeabsichtigt schiefen Strichen), jedoch ist an den Ecken des Displays auch nach mehrfacher Kalibrierung die Positionierungsgenauigkeit des Pens etwas schlechter, was laut Hersteller technisch bedingt ist.

    Als absolutes Highlight und Existenzberechtigung schlechthin ist die Arbeit direkt auf dem durch eine harte Scheibe geschützten Display völlig intuitiv und erfordert keinerlei Gewöhnung, im Gegensatz zu einem externen Tablett, bei dem man sich eine andere Hand-Auge-Koordination erst erarbeiten muß. Wenn man den 12wx “wie gedacht” als Zweitmonitor betreibt, kann man mit einfachem Knopfdruck zwischen den Bildschirmen umschalten und auf dem anderen Display wie mit einem konventionellen Tablett weiter arbeiten. Der Wacom “Pro”-Treiber hat viele Einstellmöglichkeiten, mit denen sich die Empfindlichkeit des Pens oder Belegungen der Tasten und Touchstrips mit vordefinierten Funktionen oder auch individuell anpassen lassen, so daß man die Tastatur recht wenig braucht. Der Standardstift liegt gut in der Hand, ist nicht zu dünn und im Griffbereich gummiert.

    Was natürlich ein echtes Manko ist, ist der Preis des Geräts, der klar ins Profi-Segment zielt. Ein etwa gleich großes Tablett plus einen viel größeren 20″-LCD-Bildschirm bekommt man für etwa den halben Preis. Allerdings sind die Cintiq-Geräte derzeit einzigartig auf dem Markt.

    Ich stelle noch einmal die Punkte in Kurzform zusammen:

    Positiv:

    ++ intuitives Arbeiten mit natürlichem Hand-Auge-Feedback

    + Professionelles Gerät mit guter Qualität

    + als “Skizzenblock” ungeschlagen, da wie Papierblock benutzbar

    + transportables Konzept, paßt ggf. in große (17″-) Notebooktaschen

    + kompatibel mit Intuos3-Zubehör

    + auch als Tablet für Zweitbildschirm benutzbar

    Negativ:

    – Preis!!!

    - Genauigkeit in Randbereichen etwas schlechter als beim Intuos gleicher Technologie

    - Kabelsalat schränkt Mobilität ein

    - Für manche Anwendung grenzwertig klein

    Im Endeffekt ziehe ich für die Minuspunkte nur einen Stern ab, weil es trotz der Mankos einfach keine Konkurrenz gibt, und, der Cintiq 12wx macht einfach Spaß! Näher kann man derzeit dem “konventionellen” Zeichnen nicht kommen.

  2. Rene Roj auf 18 Juli 2010 um 20:16

    Rezession von Rene Roj über Cintiq 12 Grafiktablett (Zeichentablett, Blickwinkel 170 Grad Auflösung 1280 x 800 Pixel)
    Bewertung:
    Das Cinitq-Tablett ist eines der besten Tabletts die ich je in die Finger bekommen habe.

    Die frei belegbaren Funktionstasten, welche für jede Software einzeln belegt werden können sowie die zwei Touch-Streifen zum Zoomen und Scrollen vereinfachen das Arbeiten enorm. Noch dazu reagieren die Touch-Streifen überraschend exakt.

    Das Clitiq ist so dick wie ein Mousepad und sehr leicht, trotz des vollständigen 12″ Monitors. Zu dem Monitor sei gesagt, dass er nur auf den Stift und nicht auf eure Hände reagiert. Das ist perfekt für Leute wie mich, die es vom Zeichnen einfach so gewöhnt sind und sich so schnell auch nicht abgewöhnen können, immer die Hand auf zu legen.

    Ausserdem muss ich sagen hab ich meine normalen Monitore nach dem Tablett kalibriere, da die Farbdarstellung wahnsinnig gut ist (nicht nur für so ein kleines Teil)!

    Der Pen reagiert sehr schnell, allerdings muss man mit der Kalibrierung des Pen ein wenig experimentieren um ihn wirklich exact ein zu stellen. Wenn man sich allerdings die halbe Stunde Zeit nimmt, kann es passieren, dass man vergisst keinen richtigen Stift in der Hand zu haben.

  3. Patrick Burghardt auf 18 Juli 2010 um 21:10

    Rezession von Patrick Burghardt über Cintiq 12 Grafiktablett (Zeichentablett, Blickwinkel 170 Grad Auflösung 1280 x 800 Pixel)
    Bewertung:
    Ich arbeite jetzt seit fast einem Jahr mit diesen Grafiktablett und ich muß sagen es macht einfach irre Spaß! Vor dem Wacom Cintiq 12WX habe ich immer nur per Hand gezeichnet, welches dann ein ziemlich teures Hobby war, da ich mich nicht nur auf eine Art von Farben und Stiften entscheiden wollte! Dann habe ich zufällig über das Internet ein Video gesehen, wo jm. ein Autosketching mit dem Wacom Grafiktablet gemalt hat und dachte mir:”Das brauch ich auch umbedingt!”

    Also habe ich versucht mehr Informationen herauszubekommen und bin dann auf wacom.com fündig geworden! Ich war gleich vom ersten Augenblick an begeistert. Jedoch hatte mich der Preis doch schon ziemlich abgeschreckt… aber meine neugier und mein Interesse nach dem cintiq12WX wollte einfach nicht abschwächen, sodass ich dann das Geld investiert habe und nun sehr zufrieden bin! Auf lange Zeit gesehen ist es halt günstiger sich ein Grafiktablett zu besorgen, als wie sich immer wieder neue Stifte, Farben, Zeichenblöcke, etc. zu kaufen. Zudem kann man schnelle Veränderungen an den Zeichnungen drann vornehmen und mit Hilfe von Photoshop sind einem keine Grenzen gesetzt! Und mit Hilfe einer laptoptasche ist es auch gut zu transportieren! Jedoch sollte man sich Grafiktablett nur anschaffen, wenn man viel und gerne zeichnet. Ansonsten würde es ein einfaches Grafiktablett von Wacom z.B. das Wacom Bamboo One es auch tun! Das mit Hand-Augen-Koordination ist dann halt nur ne Übungssache, da man ja dann kein Display im Grafiktablett vorhanden hat!

  4. M. Rütter auf 18 Juli 2010 um 21:49

    Rezession von M. Rütter über Cintiq 12 Grafiktablett (Zeichentablett, Blickwinkel 170 Grad Auflösung 1280 x 800 Pixel)
    Bewertung:
    Also ich habe das ding seit Heiligabend. Das Gerät ist genial, zwar etwas gewöhnungsbedürftig wenn man bislang nur mit der Maus gearbeitet hat, allerdings sehr zu empfehlen und bei dem Preis von ~1000 Euro eine sinnvolle

    Investition.

    Mfg

  5. Zeitmueller auf 18 Juli 2010 um 22:06

    Rezession von Zeitmueller über Cintiq 12 Grafiktablett (Zeichentablett, Blickwinkel 170 Grad Auflösung 1280 x 800 Pixel)
    Bewertung:
    Der Wacom Cintiq 12WX ist ganz sicher ein tolles Gerät, und am liebsten hätte ich mir selbst einen unter den Christbaum gelegt. Er füllt eine große Lücke, die zwischen den Grafiktabletts ohne Display und dem großen, viel teureren Cintiq klaffte.

    Was mich jedoch abschreckte ist der Preis des Geräts. In den USA ist es für knapp unter tausend Dollar erhältlich; in Europa sollte es aufgrund des für Europäer günstigen Wechselkurses in Euro deutlich weniger kosten als in Dollar… aber bisher sind sich die Preise nicht ansatzweise ähnlich. Solange diese Diskrepanz besteht, zeichne ich lieber mit der Maus.

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