Fujifilm FinePix F200EXR Digitalkamera (12 Megapixel, 5fach opt. Zoom, 3” Display, Bildstabilisator) silber

51gLsuk5g4L. SL160  Fujifilm FinePix F200EXR Digitalkamera (12 Megapixel, 5fach opt. Zoom, 3 Display, Bildstabilisator) silber

  • Flexibler 12 Megapixel Super CCD EXR Bildsensor
  • FUJINON Objektiv mit 5-fach optischem Zoom (28-140mm, äquivalent zu KB)
  • Doppelte Bildstabilisierung (CCD-Shift und hohe ISO-Empfindlichkeit)
  • 3-Zoll-Display mit 230.000 Bildpunkten, Filmsimulationsmodi, Foto HD-out
  • Gesichtserkennung der dritten Generation, Kompatibel zu xD-Picture Card, SecureDigital und SDHC-Karten

Fujifilm FinePix F200EXR silber… mehr >>

Bewertung: 4 Fujifilm FinePix F200EXR Digitalkamera (12 Megapixel, 5fach opt. Zoom, 3 Display, Bildstabilisator) silber (aus 45 Rezessionen)

>>Siehe weitere Details Fujifilm FinePix F200EXR Digitalkamera (12 Megapixel, 5fach opt. Zoom, 3” Display, Bildstabilisator) silber

5 Antworten auf “Fujifilm FinePix F200EXR Digitalkamera (12 Megapixel, 5fach opt. Zoom, 3” Display, Bildstabilisator) silber”

  1. Walter Mãœckstein auf 6 August 2010 um 13:24

    Rezession von Walter Mãœckstein über Fujifilm FinePix F200EXR Digitalkamera (12 Megapixel, 5fach opt. Zoom, 3” Display, Bildstabilisator) silber
    Bewertung:
    Ich habe die Fuji F200EXR nun vier Wochen ausführlich getestet und auch mit meiner Fuji F30 verglichen. Mein Fazit:

    Die F200EXR ist hinsichtlich Bildqualität wahrscheinlich die derzeit beste Kompaktkamera. Sehr anschaulich zeigt das die Seite dkamera.de, wo man Testbilder verschiedener Kameras übersichtlich nebeneinander vergleichen kann. Bereits bei ISO 100 übertrifft die F200EXR alle anderen Kompaktkameras. Ganz dramatisch wird es dann bei höheren ISO-Werten (400 oder 800), wo andere Kompaktkameras nur mehr verschmierte Grafiken liefern. Auch die oft sehr gelobte Panasonic LX3 fällt im Vergleich zur Fuji F200EXR hier deutlich ab.

    Die F200EXR liefert knackscharfe Bilder mit erstaunlich hohem Dynamikumfang in angenehmen Farben. Auch bei extremen Gegenlicht produziert die Kamera kaum CAs (lila Farbsäume an kontrastreichen Kanten). Ich bin mit der Kamera außerordentlich zufrieden, überhaupt wenn man die Relation von handlicher Größe und Preis zur tollen Bildqualität bedenkt.

    Der EXR-DR-Modus (Dynamikanhebung) funktioniert. Helle Bildteile fressen nicht mehr ins Weiße aus und dunkle Stellen saufen nicht ins Schwarze ab. Die Kamera liefert dabei einen für Kompaktkameras bisher nicht bekannten Dynamikumfang, so bleibt etwa der Himmel blau und bei Wolken sind sogar die Strukturen zu erkennen. Die Auflösung beträgt dabei aber 6MP. Man kann auch in der Programmautomatik P mit 12MP Auflösung einen etwas anders funktionierenden DR-Modus einstellen, der ähnliche Resultate liefert. Dadurch bekommt man dann ein 12MP-Bild mit doch mehr Details.

    Die Batterielaufzeit ist eher mittelmäßig, daher sollte man unbedingt gleich einen Reserveakku dazukaufen.

    Negativ ist mir aufgefallen:

    * Der SN-Modus für angeblich rauscharme Bilder bei hohen ISO-Werten ist ein Humbug. Die Bilder sind ganz klar stärker verrauscht als im HR-Modus (=hohe Auflösung mit 12MP) und haben zudem wegen der reduzierten Auflösung von 6MP natürlich auch weniger Details. Alle meine Testbilder zeigen das eindeutig ebenso die Testbilder bei dkamera.de.

    * Vom EXR-Auto-Modus (die Kamera entscheidet alles) halte ich wenig, da dabei die Empfindlichkeit sehr schnell bis ISO1600 angehoben wird, wodurch das Bild stark verrauscht wird. Eine Begrenzung des ISO-Werts ist aber in diesem Modus nicht möglich. Außerdem ist der dabei nicht abschaltbare ständige Autofokus nervig und batteriezehrend.

    * Wie bei den meisten Kameras ist mir der automatische Weißabgleich viel zu blaustichig. Daher sind für mich die meisten Automatik-Programme, die alle nur mit automatischem Weißabgleich arbeiten, unbrauchbar.

    * Deutliche tonnenförmige Verzerrung bei 28mm Weitwinkel.

    * Programmrad verstellt sich sehr leicht. Es ist anzuraten vor jedem Einschalten die Stellung des Programmrads zu kontrollieren.

    * Generell sind die vielen Einstellmöglichkeiten verwirrend. Denn neben allen anderen üblichen Einstellungen, Motivprogrammen usw. usw. gibt es jetzt noch eine EXR-Automatik, wo die Kamera versucht das bestmögliche Programm zu finden – also eine Art Super-Automatik. Weiters kann man auch bei Programmautomatik (P) eine Dynamikanhebung DR” einstellen. Diese funktioniert aber ganz anders als der EXR-DR-Modus mit 6MP. Verwirrend!

    Mein Tipp:

    Nach langen Versuchen habe ich folgende Einstellung herausgefunden, die für mich den besten Kompromiss ergibt, ohne laufend an den Kameraeinstellungen herumzufummeln:

    1. Bei Naturlicht, egal ob Sonne oder Schatten: Programmautomatik P”, ISO 200, Dynamikbereich: Auto, Bildgröße: L, Bildqualität: N, Weißabgleich: Bewölkt (auch bei Sonne!, weil der Weißabgleich Sonne ist mir zu blaustichig). Damit erhält man mit nur rund 2,9MB Speicherbedarf 12MP-Fotos, die Kamera führt bei Bedarf eine Dynamikanhebung bis 200% durch, die Auflösung ist deutlich besser als beim 6MP EXR-DR-Modus.

    2. Bei Kunstlicht: wie oben, aber unbedingt Weißabgleich: Automatik, Empfindlichkeit nach Bedarf steigern auf ISO(Auto)400 oder ISO(Auto)800.

    Wem 6MP genügen, der ist mit dem EXR-DR-Modus bei ISO: Auto400 gut beraten.

    Vergleich zur Fuji F30:

    Die F200EXR rauscht bei höheren ISO-Werten DEUTLICH mehr als die legendäre F30. Diesbezüglich ist die F200 eindeutig kein würdiger Nachfolger der F30. Bei 12MP Auflösung hat die F200 allerdings schon wesentlich mehr Details und Kantenschärfe und produziert fast keine CAs. Die Bilder der F200EXR sind weicher im Kontrast und weniger stark geschärft als die der F30. Damit wirken sie aufs erste etwas matschiger, haben aber mehr Details und mehr Spielraum für Nachbearbeitung. Ein wesentlicher Vorteil ist das Weitwinkel mit 28mm.

  2. TomInMuc auf 6 August 2010 um 14:23

    Rezession von TomInMuc über Fujifilm FinePix F200EXR Digitalkamera (12 Megapixel, 5fach opt. Zoom, 3” Display, Bildstabilisator) silber
    Bewertung:
    Sie ist ein Kompromiss. Zwischen “Immer-Dabei-Kamera” und “Hohe-Qualität-Kamera”. Eine digitale Spiegelreflex schleppt man halt doch nicht immer mit. Und viele “Knippser-Kameras” haben ein Qualitätsproblem.

    Die Fuji Finepix F200EXR hat einen etwas größeren Bildaufnahmesensor (1/1.6 Zoll), auf dem 12 Millionen Pixel enthalten sind. Jetzt könnte man meinen, dass Fuji das Mega-Pixel-Rennen mitmacht. Doch Fuji hat sich etwas intelligentes einfallen lassen. Es liegen immer 2 identische Farbpixel nebeneinander. So hat man mehrere Möglichkeiten (EXR-Modus):

    1. Hohe Auflösung. Es werden alle 12 Millionen Pixel verwendet um möglichst detailreiche Bilder zu erhalten.

    2. Hohe Lichtempfindlichkeit. Es werden 2 benachbarte, identische, Pixel zusammengefasst um die Lichtempfindlichkeit zu erhöhen.

    3. Hohe Dynamik. Die 2 benachbarten, identischen, Pixel werden unterschiedlich belichtet. Es werden 2 Aufnahmen angefertigt und zu einem Foto zusammengefaßt. HDR-Fotografie sozusagen.

    Nun einige Bermerkungen. Es hat eine Weile gedauert bis ich bei der Kamera einigermaßen durchgeblickt habe. Es gibt sehr viele Einstellmöglichkeiten und man weiß oft nicht, ob der EXR-Modus auch für andere Automatikprogramme verwendet wird oder nicht. Es ist zu vermuten, aber wissen tut man es nicht. Bei Fuji gibt es jedoch ein recht interessantes Forum und damit wurde ich langsam klüger. Andere Modi der Kamera verwenden ebenfalls den EXR-Modus. Allerdings steht davon nichts in der Bedienungsanleitung.

    So sehr ich von der Leistung des Sensors begeistert bin, so enttäuscht bin ich doch von einigen anderen Dingen.

    Die Optik (28 mm bis 140 mm) zeichnet an den Rändern im Weitwinkelbereich unscharf, was aber bei den meisten Kompaktkameras mit einem 28mm WW der Fall sein dürfte. Aber trotzdem. Es stört mich. Auch die tonnenförmige Verzerrung im Weitwinkelbereich, die stärker ist als bei anderen Kameraherstellern. Der USB-Anschluss ist keiner der üblichen Mini-USB, sondern ein Eigenkonstrukt, da durch den Anschluss auch noch die VGA-Verbindung hergestellt wird. Auch der Filmmodus entspricht nicht mehr dem heutigen Standard (640×480 VGA, kein Zoom während Aufnahme), aber darauf kann ich verzichten, da es mir ja auf die Fotoqualität ankommt.

    Und mit der bin ich doch, auch wenn durch leichte Unschärfen im WW-Bereich etwas getrübt, sehr zufrieden. Es ist einfach verblüffend was für unterschiedliche Belichtungssituationen die Kamera meistert. Genau das, was ich wollte. Möglichst keine Aufnahmen mit Blitz! Available Light-Fotografie ist eigentlich schon immer mein Metier gewesen. Und dies ist die erste Kompaktkamera mit der ich dies umsetzen kann! Ich hätte mir zwar gerne noch einen stärkeren Zoom gewünscht, aber…. man muss halt Kompromisse eingehen…! :-)

    Sie ist zwar schon etwas voluminöser als meine “alte” Casio, aber doch noch eine “Immer-und-Überall-Dabei-Kamera”! ;-)

  3. T. Spahn auf 6 August 2010 um 15:10

    Rezession von T. Spahn über Fujifilm FinePix F200EXR Digitalkamera (12 Megapixel, 5fach opt. Zoom, 3” Display, Bildstabilisator) silber
    Bewertung:
    Hallo liebe Amazon-Beurteilungsleser

    Gerne möchte ich heute etwas zurückgeben was ich durch Euch schon oft bekommen habe.

    Eine Meinung zu einem Produkt.

    Ich bin kein Profi sondern möchte i.d.R. nur das ideale Produkt für mich finden.

    Diesmal ging es um eine Kamera. Um genau zu sein um eine Kompaktkamera die ich quasi Hosentaschentauglich oft dabei haben will.

    Nachdem ich mit meiner Bridge (Panasonic FZ8) recht gute Bilder machen kann, diese aber nicht immer mitnehmen möchte (als Papa muß man ja schon Rucksack mit allen möglichen Kinderkrams, Jacken, Helm, Laufrad, Puppen etc. tragen). Da zählt jedes Gramm.

    Mein Anspruch an meine neue Kompaktkamera war:

    Weitwinkel – max. 28mm

    Zoom: gerne, mind. 140mm – Mehr? Warum nicht

    Bildqualität: oberste Prio (nach der Rauschorgie meiner Pentax Optio)

    Speichermedium: SD Karte (habe so viele und entsprechende Slots an Note- und Netbook)

    Außerdem wollte ich eine Kamera haben mit der ich schöne Innenraumbilder (gerne auch ohne Blitz) machen kann.

    Zum Filmen reicht mir ne gute VGA-Auflösung.

    Ich fotografiere primär meine Kinder bei allen möglichen Aktionen innerhalb und außerhalb der Wohnung. Ca. 70% im Haus.

    In der Regel vergrößere ich meine Bilder bis max. 20-30cm, schaue die Bilder jedoch meistens nur am PC an.

    Das Ganze hosentaschentauglich und zu einem Maximalpreis von 200 (das lässt dann auch andere recht nette Exemplare wie die Ricoh CX-Serie ausscheiden.)

    Soviel zu meinen Rahmenbedingungen.

    Nach Recherche in verschiedenen Foren hatte ich mich auf folgende Geräte eingeschossen die ich näher betrachten wollte und danach einige der genannten einer persönlichen Beurteilung zuführen wollte:

    Panasonic – TZ7

    Panasonic – ZX1

    Samsung – PL70

    Casio -H10

    Fuji – 70exr

    Fuji – 200exr

    Nun meine subjektiven Meinungen zu den Geräten. Die mit Sternchen hatte ich im Test.

    Panasonic – TZ7

    Kamera ist wohl von der Quali und den Möglichkeiten Top, schied jedoch aufgrund der Größe (dickes Ding) und des Budgets für mich aus. Die Bilder die ich gesehen habe waren jedoch Top (wenn gewisse Grundregeln der Fotografie befolgt wurden).

    Panasonic – ZX1*

    Machte zunächst einen guten Eindruck. Die Kleinste im Bunde und dennoch Weitwinkel, 8-Fach-Zoom bis 200mm, Übersichtliches Menü. Leider hat mich jedoch auch hier die Bildqualität nicht überzeugt. Draußen bei Sonne macht die ZX1 wie quasi alles Digis tolle Bilder. Bei Innenraumaufnahmen kann ich das jedoch – zumindest bei meinen Versuchen – nicht bestätigen. Die Automatik schaltet gerne in einen hohen Isobereich und die Bilder wirken einfach nicht klar. Die Option gute HD-Videos zu erstellen und beim Filmen zu Zoomen kann diesen Mangel bei Weitem nicht kompensieren. Somit war die ZX1 für mich aus dem Rennen.

    Samsung – PL70*

    Nettes Teilchen, Der Billigheimer in meiner Auswahl, Riesendisplay, wirkt wertig, Konnte mich jedoch nicht hinsichtlich der Bildqualität überzeugen (Rauschte schon recht früh). Außerdem nahm sich die Kamera doch recht viel Zeit zwischen den Aufnahmen bzw. bei der Auslöseverzögerung.

    Casio -H10*

    Wirkt im Werbevideo kleiner. Funktionstasten sinnvoll belegt. Mir persönlich zeichnet die Kamera jedoch viel zu weich. Die Brennweite ist jedoch super. Beim Gutwettertest im Zoombereich echt ne Granate. K.O. Kriterium war jedoch die Weichzeichnerei.

    Fuji – 70exr

    Schied aufgrund der bekannten Qualitätsprobleme aus. Zumal die Bildqualität im Gegensatz zur 200exr viel schlechter sein soll. Da half auch nicht der große Brennweitenbereich.

    Fuji – 200exr*

    Und da kommt nun mein Favorit um die Ecke. Die F200exr. Ich habe das Teilchen auf Herz und Nieren getestet und komme in Summe hier auf die für mich persönlich beste Leistung.

    Die Fotos sind knackscharf. Selbst in dunklen Zimmern aber auch in Lägern macht die 200exr noch rauschfreie und scharfe Bilder ohne den Blitz in Anspruch nehmen zu müssen. Das wird mir später auch mein Kind und alle Tiere danken die ich auch so scharf auf den Speicherchip bekommen werde.

    Die manuellen Einstellmöglichkeiten (Blende, ISO etc.) sind im Vergleich zu den normalen Automodus der o.g. Cams auch für ambitioniertere Fotografen ein Zusatzargument.

    Und das ganze innerhalb des Budgets, in der idealen Größe. Nicht zu vergessen sind die günstigen Ersatzakkus (unter 5) die verschmerzen lassen, dass man keine 800 Bilder mit einer Ladung schießen kann.

    Den Makel” mit der geringen max. Brennweite kann ich locker mit einer entsprechenden Nachbearbeitung am PC (Ausschnittsvergrößerung) verkraften.

    Das war es von mir!

    Ich verweise noch einmal auf meinen rein subjektiven persönlichen Eindruck. Testbilder werde ich aus Zeitmangel keine verschicken. Ciao!

  4. martin0169 auf 6 August 2010 um 15:37

    Rezession von martin0169 über Fujifilm FinePix F200EXR Digitalkamera (12 Megapixel, 5fach opt. Zoom, 3” Display, Bildstabilisator) silber
    Bewertung:
    Die Kamera soll anscheinend jeden Fotofreund zufrieden stellen: sie ist weitgehend manuell einstellbar aber es gibt auch unzählige Automatiken.

    Ich möchte auf der einen Seite ohne viel Fummelei und Zeitaufwand Schnappschüsse machen können, auf der anderen Seite soll die Qualität aber nicht auf der Strecke bleiben. Meiner Meinung nach schießen daher die meisten Automatikprogramme übers Ziel hinaus und müssen beschränkt werden. Bzw. kann nicht 1 Program für alle Aufnahmesituationen ausreichen.

    ich habe die Kamera jetzt ein paar Wochen und habe mehrere 100 Bilder geknipst. Davon auch die selben Motive mit den unterschiedlichsten Einstellungen.

    > der neue EXR-Modus enttäuscht eher.

    >> EXR-Auto sollte man nicht verwenden, weil sich 1. der ISO-Wert nicht begrenzen lässt (provoziert starkes Rauschen) und 2. arbeitet die Kamera ständig, sucht nach der richtigen Einstellung und Fokussierung, wobei sie ständig Geräusche macht und viel Strom verbraucht.

    >> Der HR-Modus legt seine Priorität auf die Detailtreue. Wenn man die Bildqualität ganz allgemein auf “fine” gestellt hat, kann ich keine Unterschiede in der Detailtreue gegenüber anderen Programmen erkennen.

    >> Der SN-Modus soll Rauschen unterdrücken. Dies schafft man auch mit der ISO-Beschränkung auf 800 und Reduzieung der Auflösung auf “M” (knapp 6MPixel). Übrigens schaltet der SN-Modus ebenfalls automatisch auf die geringere Auflösung “M” !

    >> Der DR-Modus soll für größere Dynamik sorgen. Unter bestimmten Lichtverhältnissen stimmt dies z.B. bei Gegenlichtaufnahmen

    Tipps:

    - Möglichst überhaupt nicht über ISO 800 fotografieren. Bei höheren ISO-Zahlen wird das Rauschen sehr störend. Dadurch fällt das vollautomatische EXR-Programm schon mal weg, da es sich nicht beschränken lässt (s.o.). Ohne Beschränkung schaltet sich die Kamera auch bei moderaten Lichtverhältnissen schnell auf ISO 1600.

    + Ohne Blitz macht die Kamera in Innenräumen noch sehr gute Bilder. Der Verwackelungsschutz arbeitet hervorragend. Bis ISO 400 auch bei dunklen Flächen kaum Rauschen , bis ISO 800 erträgliches Rauschen. Auf dem Display wird übrigens vor der Aufnahme wesentlich mehr Rauschen gezeigt als nachher auf dem Foto zu sehen ist.

    + Dynamikanhebung ist meiner Ansicht nach nichts weiter als den Kontrast softwaretechnisch zu senken. Funktioniert so weit ganz gut. Das Maximum 400% (bei EXR-DR sogar 800%) sollte man aber eher nicht verwenden, diese Bilder wirken recht blass.

    + beim Weißabgleich gibt es viele Voreinstellungen, die man schnell durchprobieren kann. Manueller Weißabgleich ist auch sehr schnell möglich. Auch bei strahlendem Sonnenlicht lieber “bewölkt” nehmen, die Farben sind sonst etwas zu kalt. “Automatik” ist besser, als wenn man ständig unterschiedliche Lichtverhältnisse hat und umstellen muss oder das Umstellen vergisst.

    - Die “SP”-Programme sind mir viel zu speziell. Sie liefern selbst bei den Aufnahmesituationen, für die sie da sein sollen, oft nicht das gewünschte Ergebnis. Für “Sonnenuntergang” oder “Text” kann es aber ganz nützlich sein.

    + Mit folgender Einstellung kann nach meinem Ermessen die Kamera in den meisten Aufnahmesituaionen gute Bilder liefern:

    Programm “P – AE” (Blende + Belichtung wird automatisch gewählt) mit ISO-Beschränkung auf 800 und Dynamik 200%. Dazu Verwackelungsschutz immer an, Mehrfeldbelichtung, Gesichtserkennung, Mehrfeldfokussierung.

    + AF-Priorität beschleunigt den Autofokus und verringert dadurch die Auslöseverzögerung. Die Kamera ist dann richtig schnell (schneller als viele andere aktuelle Kameras)

    - Nachteil dabei: Der Akku ist schneller leer

    - Der Akku könnte meiner Ansicht nach wirklich besser sein. Er hat nur 1000 mAh und ist meiner Ansicht nach zu schnell leer. Laden dauert über 2h.

    - Rote-Augen-Korrektur funktioniert nur unter der Bedingung, dass das Gesicht frontal fotografiert ist und die roten Pupillen kreisrund sind (außerdem muss die Gesichtserkennung ausgelöst haben). Das kommt aber nur bei ca. 10% der Rote-Augen-Fotos vor. Diese Funktion hätte man also ruhig weglassen können.

    Ich habe auch mal die Auflöseeinstellungen miteinander verglichen. Stiftung Warentest hat ja schon seit Jahren bemängelt, dass mehr Pixel nicht unbedingt zu höherer Qualität führen müssen. Durch die kleine Bauart der Foto-Chips bei Kompaktkameras sind eben auch physikalische Grenzen gesetzt.

    So auch bei dieser Kamera. Wenn man die Fotos am PC vergrößert, erkennt man, dass die Fotos in der “M”-Auflösung und Qualität “Fine” (=geringere JPEG-Kompressionsrate) in der Detailtreue kaum zu unterscheiden sind mit “L” “fine”. Bei “L” “Normal” kann man teilweise sogar typische JPEG-Verwaschungen erkennen durch zu hohe Kompression. Der Speicherbedarf ist aber extrem unterschiedlich:

    “M” “fine” – ca. 2,7MB

    “L” “normal” – ca. 2,9MB

    “L” “fine” – 4 bis 5MB pro Bild.

    Ich habe mich entschlossen, nur noch mit “M” “fine” zu fotografieren.

    + Die Menüführng erscheint mir recht logisch, die wichtigsten Einstellungen sind schnell erreichbar.

    - Im Weitwinkelbereich treten sichbare Verzerrungen auf, wie ja schon vielfach hier bemängelt.

    + Der 5-fach-Zoom arbeitet gut und ist dennoch lichtstark

    - Beim Rauszoomen wird beim Loslassen der Zoom-Wippe die Optik nochmal nachjustiert. Der Bildausschnitt (bzw. Zoom-Faktor) ändert sich nach dem Loslassen also noch ein wenig. Das kann schon mal Zeit und Nerven kosten, wenn es schnell gehen soll…

    Zusammenfassung / Fazit:

    Die Kamera ist auf keinen Fall die Eier legende Wollmilchsau. Aber sie ist ein gute Allround-Kamera. Für den Automatikfreund macht sie in den meisten Aufnahmesituationen gute bis akzeptable Bilder. Mit viel Ausprobieren und/oder viel Fachkenntnis lässt sich die Qualität durch “Nachjustieren” noch steigern. Ihre Stärken spielt die Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen aus.

    größtes Plus:

    + lichtstarker 5-fach Zoom

    + gute/schnelle Menüführung

    + schneller Autofokus

    größtes Minus:

    - Verzerrung im Weitwinkelbereich

    - unpräzises bzw. zeitraubendes Rauszoomen

    - USB-Stecker sieht zwar nach Standard aus, ist er aber nicht! Es past nur der mitgelieferte Stecker in die Kamera (es sei denn, man wendet Gewalt an…

    - Farben wirken meist zu blass, nicht satt genug

  5. Franz Niedereder auf 6 August 2010 um 16:09

    Rezession von Franz Niedereder über Fujifilm FinePix F200EXR Digitalkamera (12 Megapixel, 5fach opt. Zoom, 3” Display, Bildstabilisator) silber
    Bewertung:
    Vorab: diese Kamera gehört sicher zu den Besten, die es in dieser Klasse gibt – vor allem aufgrund des LowLight-Verhaltens (und vor allem weil’s insgesamt keine wirklich guten Kompaktkameras gibt – verglichen mit gewohnter SLR-Qualität)

    Aber: ich habe eine “alte” F31fd, die eigentlich ähnliche Ergebnisse bringt, vielleicht mit etwas agressiverem Rauschfilter und schlechterer Optik (color fringing).

    Ich hätte aufgrund des Aufruhrs in den Medien und im Internet mehr erwartet – seit der F31fd sind immerhin mehr als 2 Jahre vergangen und ein vielgepriesenes Nachfolgeprodukt sollte eigentlich auch um einiges besser sein.

    was mir gefällt:

    - gute Bildqualität

    - sehr gutes low-light-Verhalten

    - endlich Bilder ohne sichtbarem color-fringing

    was mir nicht gefällt:

    - die real-life Auslösezeit ist spürbar, das habe ich bei anderen Herstellern schon besser gesehen.

    - das Speichern eines Bildes dauert sehr lange – würde schätzen, dass es zwischen 1-3s dauert, bis die Kamera wieder bereit ist (an der Karte kann’s eigentlich nicht liegen, ist eine transcend 16GB-SDHC aus meinem Camcorder).

    - als “Einhändig-mit-rechter-Hand-Fotografierer” kann’s schon vorkommen, dass man den rechts angebrachten Blitz unabsichtlich zumindest teilweise verdeckt.

    was mir egal ist:

    - es gibt Bekannte, die behaupten, dass die Einschalt-Zeit der Kamera hoch ist – ist mir aber egal.

    Wer also die F31fd verpaßt hat, oder dessen F31fd wie bei mir defekt ist, kann beruhigt eine F200 kaufen – einen Umstieg von F31fd auf F200 sollte man sich aber überlegen…

Leave a Reply