Nikon D300S SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live View) Kit inkl. 16-85mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.)

41HlT8%2B0OsL. SL160  Nikon D300S SLR Digitalkamera (12 Megapixel, Live View) Kit inkl. 16 85mm 1:3,5 5,6G VR Objektiv (bildstab.)

  • CMOS-Bildsensor im DX-Format mit 12,3 Megapixel (effektiv) Auflösung und integriertem Sensorreinigungssystem
  • 7,6cm (3 Zoll) LCD-Monitor mit 920.000 Pixel
  • 51 Autofokus Messfelder inklusive 15 Kreuzsensoren
  • Live View mit Autofokus; HD Movie-Funktion mit Autofokus
  • Lieferumfang: Kamera, Objektiv, Akku, Ladegerät, USB 2.0-Kabel, Trageriemen, Gehäusedeckel, Gummi-Augenmuschel, Augenmuschelabdeckung, LCD-Monitorabdeckung, USB-Kabel-Clip, Audio-Video Kabel, CD-ROM

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Bewertung: 4 5 Nikon D300S SLR Digitalkamera (12 Megapixel, Live View) Kit inkl. 16 85mm 1:3,5 5,6G VR Objektiv (bildstab.) (aus 16 Rezessionen)

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5 Antworten auf “Nikon D300S SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live View) Kit inkl. 16-85mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.)”

  1. norway123 auf 27 August 2010 um 04:00

    Rezession von norway123 über Nikon D300S SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live View) Kit inkl. 16-85mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.)
    Bewertung:
    Um es vorweg zunehmen, ich habe mich für das kleinere und deutlich günstigere Modell die D90 entschieden. An sich war die D300s mein Wunschmodell. Wie immer eine Geldfrage. Dennoch habe ich die Möglichkeit genutzt die D300s ausgiebig zu testen. Meine Erfahrungen möchte ich anderen Usern nicht vorenthalten.

    Im Einzelnen:

    Bildqualität: 5 Sterne +

    Mit einem Wort grandios (je nach Objektiv)! Der visuelle Eindruck: knackscharf, farb- und kontrastreich. Das Bildrauschen ist auch bei sehr hohen ISO-Werten sensationell niedrig. Auch ohne Blitz gelingen bei schlechten Lichtverhältnissen recht scharfe und sogar farbenfrohe Bilder. Insoweit deckt sich die Fotoleistung mit dem Schwestermodell der D90 sehr deutlich, hier aber im Metallkleid eines Profimodells. Das kamerainterne Blitzgerät und deren technischen Eigenschaften entsprechen weitestgehend ebenfalls denen der D90. Bei größeren Räumen etc. benötigt man selbstverständlich ein Zusatzblitzgerät.

    Der Weißabgleich (automatisch) arbeitet recht ordentlich, manuelle Korrekturen sind nur selten nötig. Man kann aber zahlreiche individuelle Einstellungen in diesem Bereich vornehmen und u.a. die Farbtemperatur verändern.

    Bei den Rauschwerten geht nämlich die Konkurrenz aus dem Hause Canon recht früh in die Knie. Der Vorteil für Nikon ist auf die etwas größere Pixelgröße zurückzuführen, was gleichzeitig Vorteile bei drohenden Texturverlusten bei steigenden ISO Werten verspricht. Weniger kann eben manchmal auch mehr sein. Ich konnte in meinen Probeaufnahmen nur einen minimalen Texturverlust bei hohen ISO Werten feststellen – absolute Oberklasse!

    Für Leute, die sehr viel mit Zusatzblitzgeräten arbeiten ist dieser Umstand aber vernachlässigbar, insoweit zieht die Abbildungsleistung z.B. mit der Canon 7D (18 Mio Pixel) gleich! Im ISO 200er Bereich schenken sich Nikon und Canon nämlich nichts.

    Grundsätzlich kann man aber sagen, dass die D 300s in allen ISO-Bereichen in Sachen Farbneutralität und Rauschen, vielen anderen Konkurrenzprodukten überlegen ist. Glücklicherweise für mich – gilt das auch für die deutlich günstigere D90! Das Plus in meiner Sterneskala hat sich die D 300s und die D 90 redlich verdient – sie zeigen selbst neuesten Kameragenerationen aus dem Hause Canon (Canon 550 D, Canon 7D und Canon 50 D) trotzt oder gerade wegen ihrer geringeren Pixelanzahl in Sachen Bildqualität, wo der Hammer hängt.

    Benutzerfreundlichkeit: 5 Sterne

    Die Benutzer- Menüführung ist anders als bei Canon. Einmal auf Nikon eingestimmt ist das Bedienkonzept sehr logisch aufgebaut.

    Dieses Konzept zieht sich durch fast alle Nikons. So viel mir der Kaufentscheidungs-Umschwenk auf die D90 sehr leicht, es ist fast alles identisch.

    Die Einstellräder (Blende + Belichtungszeit) befinden sich rechts am Handgriff. Mit Daumen und Zeigefinger kann man intuitiv alles verstellen, das gelingt super schnell und problemlos. Verfechter des Einstellrades – wie bei Canon müssen den Daumen etwas mehr verbiegen. Hat aber auch Vorteile in anderer Hinsicht. Die Funktionstaste an der Gehäusefront mit dem “Autofokusmessfeldauswahlmodus” belegt und schon kann man im Verbund mit eines der Einstellrädchen die einzelnen (51) Messfelder des Autofokus rasend schnell und problemlos anwählen.

    Die Inbetriebnahme ein Traum: Rechte Hand an die Kamera – Wahlhebel am Auslöseknopf gedreht und sofort (nicht mal 1 sec Anschaltzeit) losknipsen! Sprich im Alltag: Rechte Hand in die Fototasche, Kamera greifen, mit demselben Griff anschalten und Auslöser betätigen. Die linke Hand kann der Weil schon mal das nächste Objektiv rauskramen.

    Neben RAW Dateien kann man auch JPEG Dateien oder wenn man Lust hat beides gleichzeitig in verschiedenen Qualitätsstufen abspeichern. Dafür stehen zwei Speicherplätze zur Verfügung, dazu später mehr. Die RAW Dateien werden mit einer 14Bit Farbtiefenkonvertierung abgespeichert – profigerecht sozusagen. Canon bietet in seinen höheren Modellen noch eine zusätzliche Größen-Abstufung der RAW-Dateien an.

    Was zu erwähnen wäre, ist das Active D-Lighting, damit gelingen ohne Nachbearbeitung (statt D-Lighting im Bildbearbeitungsporgramm) kontraststarke Bilder (Aufhellungen in den Schattenbereichen) – großes Kino!

    In der D300s arbeitet zur Belichtungsmessung ein großer 1005er Pixel RGB Sensor, bei der D 90 “nur” ein 420 Pixel RGB Sensor. Unterschiede konnte ich aber im Ergebnis nicht feststellen, wenngleich aus technischer Sicht, die Messungen bei der D300s genauer sein dürften. Wie gesagt, in der Praxis sind keine Unterschiede erkennbar.

    Leider /für manche zum Glück / besitzt die D300s keine Automatikfunktion und/oder Motivprogramme, die Zielrichtung ist hier sehr stark auf den Profi ausgerichtet. Aber zumindest ist eine Programmwahlfunktion vorhanden. Grundsätzlich benötigt man ja auch keine Motivprogramme. Aber für Amateure und Einsteiger bieten diese den schnellen Zugang zu ordentlichen Bildleistungen. Vorteile gibt es auch, wenn es mal schnell gehen muss oder ein fototechnisch Unerfahrener aus der Familie einspringen muss. Der Profi weiß jedoch in der Regel ganz genau, was er wie auf dem Bild festhalten möchte. Mit dem intuitiven Bedienkonzept wird er seine notwenigen Einstellung sehr schnell und direkt erledigen können.

    Was die D90 leider nicht hat, bietet aber die D300s seinen Nutzern an, nämlich eine “leise Auslösung”, was große Vorteile in der Tierfotografie etc. hat.

    Zudem besitzt die D300s zur besseren Bildausrichtung ein einblendbares Gitternetz im Sucher, bzw. einen einblendbaren künstlichen Horizont beim LiveView Betrieb.

    Die Videosektion nutzte ich gar nicht, diese ist aber im Wesentlichen identisch mit der D90, jedoch hat sie ein etwas angepassteres Autofokussystem. Die 50 D von Canon z.B. bringt erst gar keine solche Funktion mit. Wer möchte kann ein externes Mikrofon an die D300s anbringen, wie gesagt ich habe es nicht genutzt.

    Thema Serienbildgeschwindigkeit, fast immer ein Steckenpferd der Canons. Diese Zeiten sind aber vorbei. Die D300s bietet mit ihren serienmäßigen 7 Bildern/sec ein super Ergebnis. Sofern man sich den Zusatzhandgriff MB-D10 mit dem Akku Typ EN-EL4a gönnt, steigt diese auf extrem sportliche 8 Bilder/sec. Damit deklassiert sie die meisten Konkurrenzprodukte. Canon muss hier nun einem echten Gegner in die Augen schauen. Somit legt die D300s ein Tempo vor, was die D 90 in der Summe mit ihren 4,5 Bilder/sec nicht erreicht. Aber jeder sollte überlegen, ob es darauf ankommt? Für den Amateurbereich sind Werte ab 4 Bilder/sec top. Die Verschlusszeit der D300s mit 1/8000sec ist ebenfalls sehr sportlich aber in dieser Modellklasse typisch.

    Der Autofokus der Nikon greift – je nach Einstellung – auf bis zu insgesamt gigantische 51 Meßfelder und gleich 15 Kreuzsensoren zurück und arbeitet entsprechend des verwendeten Objektives rasend schnell und sicher. Bei der D90 muss man sich mit 11 Meßfeldern und einem Kreuzsensor begnügen. In der Praxis eines Amateurs, wie wozu ich mich auch zähle, ist dieser Umstand aber eher vernachlässigbar. Die D300s bietet wie bereits die D90 auch, ihrem User ein 3D-Tracking-Modus im Autofokusbetrieb an, so dass bei schnell bewegten Zielen, die Schärfe automatisch nachgeführt wird. Von daher gelingen auch Sportaufnahmen vorzüglich. Allenfalls im LiveView-Modus läßt er sich deutlich mehr Zeit, besitzt aber eine Gesichtserkennung (bis zu 5 Gesichter)- wie D90 gleich. Ich selbst bin ein “Sucher-Kind” und ich glaube nicht, dass jemand die recht schwere D300s (840 Gramm nur das Gehäuse) mit großem Objektiv lange mit seinen Armen von sich streckt, um den LiveView zu nutzen. Ich verwende LiveView max. auf dem Stativ.

    Die Nikon D300s empfiehlt sich wegen ihrer Schnelligkeit und der massiven Messfelddichte + dem großen RGB Sensor für ausgesprochene Sport- und Pressefotografen.

    Gehäuse – Haptik: 5 Sterne

    Ein richtig hochwertiges Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung wirbt um die Fotografenhand. Das Gehäuseformat ist schon eher für den professionellen Einsatz gedacht und passt sehr gut auch zu großen Händen. Vorallem die Gewichtsklasse ist eine andere als z.B. die der Nikon D 90. Der Griff ist gut ausgeformt und bietet einen sicheren Halt. Das Handling ist erstklassig! Selbstverständlich wird zu diesem Preis auch ein echtes Glasprisma verbaut. Das Sucherbild ist hell und klar und besitzt fantastische 100% des Bildausschnittes – so wie auch die Canon 7D.

    Verarbeitung und Finish: 5 Sterne+

    Die D300s ist traumhaft solide verarbeitet und an allen wichtigen Stellen gegen Staub und Nässe geschützt. Die Gummierung ist sehr sauber aufgebracht. Die D 300s wirkt edel und wertig.

    Bildbearbeitungsfunktionen: 4 Sterne

    Die D300s bietet seinem User zahlreiche manuelle Korrekturmöglichkeiten, wie etwa das bereits erwähnte D-Lighting, verschiedene Filter, Rote-Augen-Korrektur (welche sehr wirkungsvoll und natürlich arbeitet), RAW in JPEG Konvertierung (mit allen Möglichkeiten der Bildbearbeitung). Jedoch eine Vignettierungskorrektur, Horizontbegradigungen oder Fisheye- Filtereffekte etc. wie bei der D90 sucht man vergeblich. Insoweit gibt es einen Punkt Abzug. Denn die elektronischen Parameter und Bauteile sind mit der D90 fast gleich.

    Die Ingenieure hätten somit auch ruhig die vielfältigen Bildbearbeitungsmöglichkeiten beibehalten können. Wenn das Bild in der Kamera bearbeitet wurde, wird neben dem Original die geänderte Version abgespeichert. So geht nichts verloren und man kann, wenn man möchte am PC noch mal alles nachbearbeiten – aber die Ergebnisse sind meisten so gut, dass es diesen Aufwandes nicht bedarf. Wer sehr schnell gut verarbeitete Aufnahmen zu Papier bringen möchte ist mit der D300s sehr gut beraten. Zumal eine Bildübertragung per WLan für Pressefotografen der Knaller sein dürfte, dazu gleich mehr.

    Weiterhin bietet die D300s ein so genanntes (NIKON) PictureControl System, sprich auf 9 separaten Plätzen kann man ganz individuelle Bildparameter für Aufnahmen abspeichern und diese via Speicherkarte sogar auf den PC oder in andere Nikons übertragen! Bei Profis mit mehreren Gehäusen ein schlagendes Argument. Genau das Selbe bietet auch schon die D90. Die Anwahl dieser individualen Parameter kann im Menü oder über den Monitor mit der Infotaste leicht erfolgen. So was in der Art hat die Canon auch, aber ohne Übertragungsfunktion.

    Wie schon die D90 bietet auch die D300s eine sehr intelligente Blitzsteuerung, wobei der Gehäuseblitz als Masterblitz eingesetzt werden kann. So kann der Profi mit Zusatzblitzgeräten schnell eine Studioanlage antreiben.

    Überhaupt kann man fast alle Funktionen an der D300s individualisieren. Wenn alles “daneben liegt”, einfach die Reset-Tasten-Kombination drücken und schon hat man wieder den Werkszustand!

    Alltagstauglichkeit (Akkulaufzeiten – Bildübertragungsfunktionen): 5 Sterne+

    Dank kamerainterner Energiesparmaßnahmen geizt die D 300s geradezu mit dem Strom. So sind mit einem einzigen Nikon EN–EL3e (wie bei der D90) Beipack-Akku rekordverdächte 2000 Bilder drin, sofern man Blitz und LiveView meidet.

    Mit zusätzlichem Batteriehandgriff MB-D10 (passend für 1x EN-EL4e) erhöht sich diese Laufleistung und sogar die Serienbildgeschwindigkeit (wie beschrieben) noch erheblich. Das bedeutet selbst an langen Fototagen, Energie ohne Ende.

    Wie bereits erwähnt, verfügt die D300s über die Möglichkeit, via FTP Übertragungsprotokoll und den optionalen WLan Adapter Wt-4a, die gefertigten Bilder unmittelbar auf einen Laptop oder etwa ein Handy drahtlos und dann an die Redaktion zu übertragen – schneller kriegt man seine Fotos nicht mehr an den Mann/Frau oder in die Zeitung.

    Echte Freaks werden sich noch ein entsprechendes GPS Modul zur “Bild-Ort-Bestimmungs-Dokumentation” aufstecken – dies bietet auch die D90!

    Nicht zuletzt die Möglichkeit zwei unterschiedliche Speicherkartentypen entweder CF- und/oder SDHC in zwei separaten Slots gleichzeitig zu verwenden, versüßen den Fotoalltag. Man kann jede Speicherkarte einzeln ansteuern, als Überlauf oder zusammen als einen großen Speicher, zur Datensicherung oder zum Kopieren der Daten zwischen den Karten nutzen, ganz nach Belieben. Das fehlt mir leider in meiner D90, sie bietet nur SDHC Karten ein Speicherfach. Von den anderen Funktionen ganz zu schweigen.

    So viele Möglichkeiten an individuellen und alltagstauglichen Parametern bieten nur wenige andere Produkte.

    Set Objektiv: 4 Sterne

    Das große Zoom VR DX 70 – 200 mm in Metallausführung besitzt eine gute Haptik und verfügt über sehr ordentliche optische Leistungen. Die Aufnahmen werden noch einen Zacken schärfer als beim kleinen Set Zoom (16-85 mm). Der Ultraschallmotor arbeitet recht geräuscharm. Die Vignettierung ist im unteren und oberen Drittel ausgeprägter, aber typisch für ein Zoom dieser Klasse. Gute 4 Sterne dafür.

    Die Wenigsten werden aber das Set für ca. 2000 bestellen und sich eher entsprechende Objektive nach eigenem Gusto dazukaufen.

    Preisleistung: 4 Sterne

    Das Gehäuse ist derzeit um die 1400 zu haben, im Set müssen dann schon je nach Angebot zwischen 1800 und 1900 oder darüber investiert werden. Diese Preise sind aber schon deutlich unter den UVP-Herstellerangaben.

    End Fazit: 4,6 Sterne und dreimal ein extra “+” = 5 sehr gute Sterne

    Im Ergebnis kann man sagen: edles Gehäuse, sehr sauber verarbeitet und klasse Haptik. Die Bildqualität ist trotzt oder gerade wegen der vermeintlich geringeren Pixelanzahl (12,3 Mio statt wie bei Canon 7 D mit 18 Mio Pixel) fantastisch, das Rauschverhalten in allen ISO Bereichen sensationell niedrig. Auch der Texturverlust bei steigender ISO Zahl bewegt sich auf hohem Niveau. Die Schärfe und der Detailreichtum der Aufnahmen, auch bei hohen ISO Werten sind auch für echte Profis – vor allem Pressefotografen sicher ein gewichtiges Kaufargument. Die recht ordentlichen – in die Kamera integrierten – Bildnachbearbeitungsmöglichkeiten geben auch dem Amateur gute Instrumente an die Hand, wenngleich die deutlich günstigere D90 hier mehr bietet. Enorme Akkulaufzeiten sichern auch lange Fotosessions hervorragend ab.

    Ich habe mich persönlich für eine D90 entschieden. Diese ist erheblich günstiger (im großen Set mit 2 Zooms um die 1300 €), wenn auch das Gehäuse der D90 nicht die Qualität einer D 300s besitzt. Aber grundsätzlich erhält man mit der D90 dieselben Bildparameter, die identische super Bildqualität und verfügt über – nicht nur für den Leihen – nützliche Motivprogramme, die der D 300s völlig fehlen. Würde man bei diesen Überlegungen, alles lediglich auf die Bildqualität reduzieren, so stünde im Preisleistungsverhältnis die D90 allein auf dem Siegertreppchen. Die 300er Serie von Nikon definiert sich selbst schon als Profimodell. Allein das Gehäusmaterial rechtfertigt den doch saftigen Aufpreis zur D90. Die etwas besseren Belichtungs-, Autofokusmessfeldsensoren und höhere Serienbildgeschwindigkeit etc. dokumentieren zusätzlich den von Nikon gewünschten Abstand zur D90.

    Allen ambitionieren Amateuren mit dem nötigen Kleingeld und Profis kann ich den Kauf daher nur wärmstens empfehlen. Mehr braucht auch ein Vollblutfotograf nicht, es sei denn er benötigt Vollformate oder Fachkameras für seinen Job. Die Folgekosten für die im Vollformatsektor geeigneten Objektive sprengen oft den Rahmen des Zumutbaren. Aber vielleicht ergänzt die D 300s auch den bestehenden “Fuhrpark” da sie deutlich handlicher und kleiner, als etwa die D700 oder D3, ist. Die enorme Schnelligkeit, bei hoher profigerechter 14 Bit RAW Farbtiefenkonvertierung und moderne Bildübertragungsmöglichkeiten via WLan prädestinieren diese Kamera für den harten Sport- Presseeinsatz. Verdiente 5 Sterne für die Nikon D 300s eine echte Profikamera im handlichen APS-C Segment!

  2. Wüstenfreund auf 27 August 2010 um 04:13

    Rezession von Wüstenfreund über Nikon D300S SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live View) Kit inkl. 16-85mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.)
    Bewertung:
    Ich habe die Kamera jetzt seit 6 Wochen und habe so langsam das Gefühl, sie in den Griff zu bekommen. Als früherer Nikon Analalog-Fotograf und zwischenzeilicher Bridgekamera-Nutzer bin ich von der Fülle der Möglichkeiten schier erschlagen. Das Gerät hat eine (wie man so schön sagt) steile Lernkurve, man muss sich ernsthaft beschäftigen. Dann belohnt die D300s einen mit super-scharfen perfekt belichteten Bildern.

    Einige Punkte, die mir besonders aufgefallen sind:

    Die Kamera ist rasend schnell. Anschalten, fokussieren, auslösen in weniger als einer Sekunde.

    Die immer so hochgelobte “Live View” Funktion halte ich noch nicht für ausgereift. Die Fokussierung ist sehr viel langsamer, dauernd klappert hektisch der Spiegel.

    Der Verwackelschutz (“VRII”) des 18-200 mm Objektivs arbeitet unglaublich gut. Scharfe Bilder mit 200 mm (entspricht KB 300 mm) bei einer 15tel Sekunde sind keine Spinnerei. Ich hatte lange zwischen dem Objektiv und dem Tamrom 18-270 geschwant, aber bei meinen Tests stellte sich heraus, dass das Tamrom bei langer Brennweite und schwachem Licht Probleme mit der Scharfstellung hat.

    Toll ist die Option, die beiden Speicherkarten zu nutzen: Kopie des jpeg-Bildes oder jpeg auf die eine und RAW auf die andere. Das gibt mehr Sicherheit, da es leider immer noch vorkommt, dass der PC eine Karte als defekt erklärt oder gar schreddert.

    Fazit: Eine tolle Kamera mit fast zu vielen Optionen, die nichts für Gelegenheits-Fotos ist.

    Nachtrag: Kann mein Urteil nach einer sehr staubigen Wüstenreise nur bestätigen. Sehr robust (außer der Sonnenblende), nie Probleme auch bei über 40 Grad im Schatten, und die Sensorreinigung funktioniert tatsächlich.

  3. Dik Klatt auf 27 August 2010 um 05:01

    Rezession von Dik Klatt über Nikon D300S SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live View) Kit inkl. 16-85mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.)
    Bewertung:
    Ich bin jetzt seit zwei Wochen Besitzer einer D300s und absolut begeistert. Nach nur kurzer Eingewöhnungszeit bedient man das Gerät fast im Schlaf. Besonders die vielen Direktzugriffsmöglichkeiten über Funktionstasten – die man z.T. sogar selbst konfigurieren kann – in Verbindung mit einer hervorragenden Ergonomie – insbesondere bei montiertem optionalen Batteriegriff MB 10 – machen das Handling zum Genuß. Die Menüs, die dank der Funktionstasten eher selten bemüht werden müssen, sind logisch aufgebaut und verfügen jeweils über einen Kontext bezogenen Hilfetext. Die Serienbildfunktion ist absolut überzeugend. 7-8 Bilder pro Sekunde sprechen für sich. Es können diverse individuelle Einstellungen konfiguriert und gespeichert werden. Die Qualitätsanmutung des Gehäuses ist hervorragend. Die Videofunktion habe ich noch nicht ausprobiert. Für mich ist dieses Gimmick auch absolut verzichtbar. Toll die Unterbringung zweier Speicherkarten (CF u. SD). Der Autofokus arbeitet mit traumwandlerischer Sicherheit und ist mit den von mir verwendeten Objektiven sehr schnell. Autofokus, Belichtung, Weißabgleich und, und, und …alles individuell anpass- und spreicherbar. Schön, dass die Kamera auch noch ausgesprochen sparsam mit der Energie umgeht und der intergrierte Blitz schon eine ganze Menge leistet. Schließlich der Monitor, der mit seinen 920.000 Pixeln eine hervorragende Bildkontrolle ermöglicht und dazu auch noch alle technischen Daten einschließlich von Histogrammen liefert. Last not least die Bildqualität, die in allen Bereichen bestechend ist. Besonders hervorzuheben ist dabei die Rauscharmut der Bilder. Selbst Bilder mit ISO 3.200 sind noch sehr gut brauchbar. 12,1 Mio. Pixel sind also völlig ausreichend bzw. praxistauglicher als 21 Mio. ;-) . Verwendete Objektive: Nikkor Macro 60mm (TOP:-), 2,8 / Nikkor 16-85mm (KIT), Nikkor 70 – 300, Tokina 12-24mm 4,0(Extratipp:-). Einziger kleiner Makel für PC-Freaks mag sein, dass die mitgelieferte Software eher mager ist (keine umfängliche Bildbearbeitung). Und noch eine kleine Warnung: Für Programmknipser ist dieses Gerät nicht gedacht. Man sollte schon wissen, wie das Zusammenspiel von Blende, Zeit, ISO, Weißabgleich usw. funktioniert. Sonst wird man diesem herrlichen Gerät nicht gerecht. Über Szenen-Programmautomatiken verfügt das Teil (zum Glück) nicht.

    Also Freunde der gepflegten Optik, wenn Ihr Euch mit dem Gedanken tragt eine D90 (…oder gar eine Canon:0) zu kaufen …tut es nicht! Spart noch ein wenig und kauft Euch die D300/D300s …mehr braucht dann wirklich kein Mensch!

  4. Jens Heinrich auf 27 August 2010 um 05:31

    Rezession von Jens Heinrich über Nikon D300S SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live View) Kit inkl. 16-85mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.)
    Bewertung:
    Ich nutze nun seit Dezember 09 diese Kamera mit verschiedenen Objektiven (Nikkor 50 mm, Sigma 10-20mm) und ich bin mehr als zufrieden! Der Autofokus arbeitet präzise und raketenschnell. Ich werde mich im Sommer der Sportfotografie widmen und verbleibe bis dahin bei der Natur. Die Aufnahmen sind bis über die 800er Isomarke rauschfrei, höher habe ich es bis heute noch nicht gebraucht. Haptik ist genial, ich habe relativ große Hände und der Body sitzt wie angegossen. Auch die Steuerung ist intuitiv. Den leisen Q-Modus konnte ich auch schon in der Kirche bei einer Taufe austesten = Klasse! Bei der Frage ob D90 oder D300 oder D300s kann ich niemandem 100% weiterhelfen, jedoch lässt sich sagen, dass bei der Sportfotografie die D300/s natürlich die Nase vorne hat. Wer jedoch keine 51 AF-Messfelder braucht, wird mit der D90 mindestens genauso glücklich. Bildqualitätsunterschiede werden bei gleichem Sensor und gleicher MP-Anzahl nicht feststellbar sein. Ich kann diese Kamera uneingeschränkt weiterempfehlen!

  5. C. Lohn auf 27 August 2010 um 05:53

    Rezession von C. Lohn über Nikon D300S SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live View) Kit inkl. 16-85mm 1:3,5-5,6G VR Objektiv (bildstab.)
    Bewertung:
    Ich hatte schon seid Jahren die Nikon D200 und nun stand die Entscheidung D300 oder D300s.

    Ich hab mir mehrere Test angeschaut sowie ewig verglichen, mit dem Ergebnis das die D300 angeblich besser sei, da ich mir das nur schwer vorstellen konnte bestellte ich beide. Erster Eindruck die D300s liegt verdammt gut in der Hand, leider fehlt die Verrieglung für den Kartenschacht wie bei der D300.

    Ich habe beide Kameras bei Iso 400, 800, 1600, 3200 getestet mit dem erstaunlichen Ergebnis das die D300s vom visuellen Empfinden etwas besser scheint. Das Rauschen ist einen Tick weniger.

    Hab mich, wegen dem größerem Funktionsumfang und meiner Meinung nach erwiesen besseren Chip, für die D300s entschieden.

    “Nur” 4 Punkte weil die Navigationstaste echt sehr schwammig ist, die Kreuzsensoren nur im Mittelbereich angeordnet sind sowie die Verrieglung des Kartenschachts schlechter geworden ist.

    Ansonsten TOP Kamera, klare Kaufempfehlung.

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