Panasonic LUMIX DMC-FZ38 EG-K Digitalkamera (12 Megapixel, 18-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz
- 18x Optischer Zoom, 27-486 mm Weitwinkel LEICA DC Vario-Elmarit
- optischer Bildstabilisator Power O.I.S.
- HD AVCHD Lite Videoaufnahme (1.280×720p)
- 6,9 cm / 2,7 Zoll LCD (230.000 Pixel), elektronischer Sucher
- Lieferumfang: Panasonic Lumix DMC-FZ38 EG-K schwarz, Akku, Akku-Ladegerät, Objektivdeckel, USB-/Audio-/Videokabel, Trageriemen, Gegenlichtblende, Software CD-ROM
Lumix DMC-FZ38EG-K – Digitalkamera – Kompaktkamera… mehr >>
Bewertung:
(aus 48 Rezessionen)
>>Weitere Einzelheiten über die Panasonic LUMIX DMC-FZ38 EG-K Digitalkamera (12 Megapixel, 18-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz

Rezession von Split-Pea Soup über Panasonic LUMIX DMC-FZ38 EG-K Digitalkamera (12 Megapixel, 18-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz
Bewertung:
Ich habe den Apparat vor zwei Wochen gekauft, und habe über 6 Stunden Videoaufnahmen und über 3000 Fotos mit dem Apparat gemacht. Ich habe über 20 Jahre Erfahrung mit Analog SLR Kameras und hatte vorher die Ixus 50 Digitalkamera. Da wir nicht in der Lage waren, den Sprung auf Digital SLR zu machen, haben wir uns für den kleinen Brückenapparat entschieden. Die Suchkriterien waren eine Kamera, die super Videos und Bilder macht und auch vollmanuelle Einstellungsmöglichkeiten erlaubt. Die kleine Ixus ist nun in Rente gegangen.
POSITIVES:
+ Macht tolle Naturfotos (siehe meine hochgeladene Bilder)
+ Der Zoom ist fantastisch, er macht messerscharfe Bilder
+ Der Apparat ist sehr leicht und handlich
+ Stabilisator ist exzellent und erlaubt sowohl Fotos bei 1/4 Sek. als auch scharfe Zoomfotos ohne Stativ
+ Autofokus ist blitzschnell und sehr intelligent
+ Makro ist super (siehe meine hochgeladene Bilder)
+ Menüs sind klar, einfach durchzublättern, und alle Knöpfe sind greifbar und trotzdem unauffällig
+ Vollautomatischmodus ist fast idiotensicher (siehe unten)
+ Vollmanuelle Einstellung möglich (siehe unten) F2.8- F8.0 und 60Sek. – 1/2000 Sek. (je nach Blendenwert) + Manuellfokus möglich
+ Macht RAW Fotos und auch RAW + JPEG gleichzeitig (das bedeutet pro Bild wird ein Raw + ein JPEG gespeichert)
+ Macht exzellente Videos (HD 720) bis zu 29:59 Minuten (EU Regeln…grr) pro Speicherkarte (je nach Grösse).
+ Mitgelieferte Software finde ich eigentlich sehr nützlich
+ 16:9, 4:3, 3:2 Format möglich
+ Akku ist sehr gut, aber ich empfehle trotzdem einen zweiten. (OEM Akkus benutzbar bei Version 1.0)
+ Es gibt Einstellungen und Programme für fast alles was man braucht (siehe mein hochgeladenes Bild von Wasserburg am Inn als Beispiel)
+ Macht AVCHD Lite Videos (lässt mehr Platz für Bilder übrig)
+ AVCHD Lite Videos sind mit Corel Video Studio 12 zu bearbeiten (das Programm benutze ich und bin damit sehr zufrieden)
NICHT SO POSITIVES:
- Vollautomatische Fotos mit Blitz können etwas rauschig sein
LÖSUNG: Man kann ISO manuell auf 80 oder 100 einstellen (im P Modus und wenn Intelligente ISO AUS ist) dann ist das Problem gelöst und man kriegt rauschfreie Bilder. Man kann auch im Intelligenter ISO Modus die ISO auf 200, 400, 800 oder 1600 hoch begrenzen. Bei ISO 200 kriegt man sehr gute Fotos mit Blitz, allerdings nicht ganz rauschfrei, aber trotzdem wirklich gut. Deswegen ist Vollauto nur FAST idiotensicher. Man muss bei Fotos mit Blitz nur ein paar Einstellungen ändern, dann ist alles OK
- Die vollmanuelle Einstellung ist prima, aber der manuelle Fokus geht nur mit einem kleinen Joystick. Das finde ich selbst nicht so toll, auch wenn es gut gemacht ist. Das Objektiv ist fixiert, und nicht drehbar zu fokussieren wie man es von anderen Kameras gewohnt ist
- Das Zoomgeräusch ist bemerkbar im Video, ist aber nicht zu störend
- Autofokus im Video Modus ist einfach nervend ohne Ende. Es fokussiert und refokussiert pausenlos und zerstört deine Videos
LÖSUNG: Man kann den Continuous AF Aus machen im M Videomodus (dann P), und dann wird nicht pausenlos fokussiert und refokussiert. SEHR ZU EMPFEHLEN bei jedem Video. Ich lasse den Zoom meistens bei 3x und mache Continuous AF aus, dann kann man recht gute Videos machen.
- Videos limitiert auf 29:59 Minuten pro Schlag, aber mehrere Filme von 29:59 sind möglich bis die Karte voll ist (Danke Udo!). Ist aber eine EU Regel, und hat nichts mit der Kamera zu tun, sollte man aber trotzdem wissen
- RAW Fotos kann man DOCH mit Irfanview bearbeiten. Es gibt ein RAW Foto update falls einer von Euch Irfanview benutzt…(Danke George!) Der mitgelieferte Software ist aber auch nicht schlecht.
FAZIT
Wer eine super Bridgekamera sucht, die sowohl super Bilder als auch super Videos macht, muss nicht weiter suchen. Die vielen Einstellmöglichkeiten erlauben auch begeisterten Hobbyfotografen Spass und Kreativität und der super vollautomatische Modus (mit kleinen lösbaren Schwächen) erlaubt auch den Point-and-Shoot-Leuten bedenkenlos Bilder zu machen. Die Kamera ist sehr leicht, handlich, hat viele kreative Einstellungen, gut gemachte Menüs, ein grosses Display, und erfüllt fast perfekt meine Erwartungen für eine Bridgekamera.
Ich kann die Kamera wärmstens empfehlen.
Rezession von tom l. über Panasonic LUMIX DMC-FZ38 EG-K Digitalkamera (12 Megapixel, 18-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz
Bewertung:
Mit der FZ 38 hat Panasonic bereits die 10te Evolutionsstufe der kleinen Lumix FZ Reihe, wohlgemerkt ohne FZ10/20/30/50, auf den Markt gebracht. Nachdem die FZ50 nicht mehr angeboten wird, ist nun die FZ38 die Topp Bridgekamera der Japaner. Was gibts neues fragt man sich. Wurde von Panasonic die Bridgekamera neu erfunden?
Wurde das schon Gute noch besser? Oder ist alles nur heisse Luft und ein Verkaufstrick? Mitnichten. Doch dazu später mehr.
Packen wir sie erstmal aus. Welch Überraschung, Kenner der FZ Serie wird auch die 38er auf Anhieb bekannt vorkommen. Bis auf die silberne Objektiveinfassung und die Zahl 38, ist bei der kleinen zierlichen Bridgekamera frontmässig alles beim Alten geblieben. Kurz umgedreht. Hm, gleiches Display mit 2,7″. Haptisch ist ebenfalls nichts passiert und das ist gut so. Schon die Vorgängerinnen waren in Sachen Verarbeitung, Qualität der verwendeten Materialien usw. mit das Beste was es bei den Bridgekameras zu kaufen gab. Aber da, die Anordnung der Knöpfe hat sich leicht verändert. Zudem sind einige Bedienelemente farblich unterlegt. Leiderleider gibt es immer noch kein Blitzschuh für die kleine FZ. Dafür ein Stereomicro.
Nun ein Blick auf die inneren Werte. Aber auch da übt sich die Panasonic in vornehmer Zurückhaltung. Das Herzstück ist der gleiche Sensor wie in der Vorgängerin. Allerdings nimmt es die FZ38 nun mit 12,1 anstatt mit 10,7MP auf. Ein erster Grund für Skepsis. Gleich geblieben ist auch das nach Leicaart gebaute Objektiv. Mit 27mm im Weitwinkel- und 486mm im Telebereich hat es exakt den selben Brennweitenbereich wie die Vorgängerin. Die Lichtstärke ist ebenfalls gleich geblieben. Die Naheinstellgrenze, eine der großen Stärken der Kamera, blieb mit 1cm unberührt. Das wars. Zu den Menüs und Szenenmodi der Panasonic muss ich nichts mehr erzählen. Die Lumix Kameras sind auf diesem Gebiet in meinen Augen unerreicht. Das ist auch bei der FZ 38 so.
Was ist noch anders? Die kamerainterne Verarbeitung der Informationen wurde laut Hersteller verbessert. So hat sich Panasonic doch an die 12,1MP, bei gleichem 1/2,33″ großen Sensor herangetraut. Die Verarbeitung der Bildinformationen, bzw. von Objektivfehlern durch Verzeichnung etc., soll ebenfalls geändert, bzw. noch verbessert worden sein.
Das klingt vielversprechend. Wie sind nun die Bilder? Aber halt! Die FZ38 hat in Sachen Geschwindigkeit im Vergleich zur FZ28 deutlich zugelegt und hat nun eine schnelle Auslöseverzögerung. Es ist kein Vergleich mehr mit den Vorgängerinnen. Gefühlt ist sie jetzt neben den Sonys, eine der schnellsten Bridgekameras die ich bisher in der Hand hatte. Offensichtlich ist der neue Bildprozessor ein Schritt nach vorn. Die Bilder sind gewohnt Panasonic. Exzellent in der Qualität, sehr warm im Ton und leider passt(wie gewohnt) der Weißabgleich nicht immer. Allerdings hat die kleine Lumix diesen Makel nicht exclusiv. Auch DSLRs haben da so ihre Probleme. Die manuelle Einstellung ist hier erste Wahl. Verzeichnungsfehler sind mit dem sehr guten Objektiv kaum wahrnehmbar. Eine Eigenschaft an der viele Bridgekameras sonst so ihre Probleme haben. Gut gefällt mir auch das das Objektiv zum Rand nicht dunkler wird, also nicht abschattet, wie es bei vielen Bridgekameras der Fall ist. Hier spürt man einfach die Qualität. Wie oben schon geahnt, rauscht die Kleine im Vergleich zur FZ28 tatsächlich einen Tacken mehr. Aber das ist minimal. Auflösung ist eben nicht alles. Lt. Panasonic wurde auch der Videomodus überarbeitet. Das ist ein Thema das mich eigentlich nicht interessiert, allerdings dürfte die FZ durch den verbesserten Bildprozessor tatsächlich auch hier einen Zahn zugelegt haben. Das wird auch am AF deutlich. Auch dieser ist merklich schneller geworden.
Kurz und knapp:
Positives:
+ Haptik und Verarbeitung
+ Qualität der Optik
+ kaum Darstellungsfehler
+ Ausstattung
+ RAW
+ Bildqualität
+ für eine Bridge sehr gutes Rauschverhalten
+ Sehr flott, eigentlich “Schnappschußtauglich”
+ Guter Videomodus
+ Panasonic typisches, intuitiv bedienbares Menü
+ Macromodus ab 1cm
Negatives:
- Immer noch Schwächen beim AWB
- Kein Blitzschuh
Mein Fazit zur Panasonic: Wer sich für die sehr praktische, weil handliche und vielseitige FZ38 entscheidet macht nix verkehrt. Die große Revolution ist zwar ausgeblieben. Allerdings wird bei Kameras wie der neuen GF 1, schnell klar wo die Reise für Panasonic hingeht. Dem Micro Four Thirds Standard gehört bei den Japanern wohl die Zukunft. Die FZ38 wurde nur im Detail verbessert um aktuell zu sein. Das dies aber nicht schlecht sein muß zeigt die FZ38 deutlich. Wer sich für sie entscheidet, bekommt eine sehr gute Bridgekamera, ohne große Schwächen und ohne Kinderkrankheiten. Eine Kamera die eines gut kann. Gute Bilder machen.
Nachtrag 7/2010: Die FZ macht richtig Laune. Mit ihrem von Leica berechnetem Objektiv gelingen sehr gute Aufnahmen. Genial finde ich den Macromodus der FZ. Spass macht auch der Videomodus, eine von mir an Kameras verschmähte Art Bilder zu machen. Auch in Sachen Schnelligkeit ist die Pana jetzt vorn dabei und für eine Bridge sehr schnell. Schnappschußtauglich ist das Zauberwort, was man nicht von allen Bridgekameras behauptn kann. Die Pana ist zuverlässig und hat mir noch keine Probleme bereitet. Den Bildstabi stelle ich nur auf Stufe 1. Bei sehr guten Lichtverhältnissen und bei Aufnahmen(Foto) im Brennweitenbereich bis ca. 100mm lasse ich ihn komplett aus. Dasselbe gilt für Aufnahmen vom Stativ. Den AWB(Automatischer Weiß Abgleich) verwende ich nicht mehr, sondern nehme die Einstellung manuell vor. So arbeitet die FZ am zuverläsigsten.
Rezession von Siggi100 über Panasonic LUMIX DMC-FZ38 EG-K Digitalkamera (12 Megapixel, 18-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz
Bewertung:
Mein Fazit nach 300 Fotos und 10 Filmen unter unterschiedlichen Bedingungen:
Die Videos (per HDMI-Anschluss am Flachbildschirm betrachtet) sind von herausragender Qualität: Kein Ruckeln, sehr gute Auflösung, Schärfe- und Belichtungsnachführung erfolgen zuverlässig und “sanft”. Allein dafür ist die Kamera schon ihr Geld wert! Nur bei Innenaufnahmen mit Kunstlicht werden die Videos rapide schlechter.
Die Fotos, geschossen in der sogenannten intelligenten Vollautomatik (iA) werden bei ausreichenden Tageslicht auch sehr gut: Sehr brilliant, schöne warme und angenehme Farben und mit einer hohen Auflösung, kaum Rauschen. Subjektiv finde ich Fotos fast noch besser als die meiner Nikon D50 DSLR. Die Vollautomatik ist jedoch bei schlechten Lichtverhältnissen und in Innenräumen nicht zu gebrauchen, da sie die ISO-Werte zu hoch setzt (“iA” müsste also eher für “idiotische Vollautomatik” stehen). Das merkt man weder auf dem LCD-Bildschirm noch am Flachbildfernseher. Schaut man sich die Fotos jedoch am PC an, so stellt man nmit Erschrecken fest, dass Innenaufnahmen sehr verrauscht sind, da die Automatik oft ISO 400 oder sogar noch höher wählt. Mein Tip: Im Automatikmodus “P” fotografieren und dort die ISO-Zahl auf 80 oder 100 begrenzen. Alles andere schafft nur Pixelbrei. Daher ist die Panasonic für mich auch ein kleiner “Blender”, da sie suggeriert, dass man auch bei einer Auflösung von 12.1 Megapixeln noch mit hohen ISO-Werten arbeiten kann. Vielleicht hätte der Kamera eine etwas geringere Auflösung bzw. ein etwas größerer Sensor gut getan.
Ansonsten ist die Kamera ausgesprochen schnell. Schnell genug sogar, um spielende Kinder zu fotografieren. Durch das starke Zoom gelingen auch Fotos, bei denen der Hintergrund einer Portraitaufnahme unscharf wird (wie es sonst nur mit einer DSLR möglich ist). Die Akkulaufzeit ist gut und die Haptik/Verarbeitung ist o.k., wenngleich nicht herausragend. Das LCD-Display ist Durschschnitt, der LCD-Sucher klein und eher eine Notlösung. Die Kamera ist schön leicht und handlich.
Wir haben die Kamera gekauft, weil wir ein einziges Gerät sowohl für gute Videos als auch Fotos haben wollten. Hauptmotiv sind unsere beiden kleinen Kinder. Diesen Zweck erfüllt die Kamera sehr gut.
Semiprofessionelle Fotografen und “Pixel-Peeper”, die eine Kamera nur danach bemessen, ob sie in der 100% – Ansicht am 24 Zoll Monitor absolut rauschfrei sind, sollten besser die Finger von der Panasonic lassen.
Rezession von Armin Philipp über Panasonic LUMIX DMC-FZ38 EG-K Digitalkamera (12 Megapixel, 18-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz
Bewertung:
Die Kamera hat eine sehr gute Bildqualität, allerdings sollte man mit der ISO-Zahl nicht höher als 200 – 400 nur im “Notfall” – gehen, da das Bildrauschen dann sehr stark zunimmt und selbst bei Ausdrucken 9×13 sichtbar ist! Man kann im P-Modus (Programmautomatik) eine ISO-Obergrenze (bei mir auf 200) festlegen, so hat man immer sehr gute Ergebnisse, die dafür längere Belichtungszeit bei schlechten Lichtverhältnissen ist nicht so tragisch, da die Kamera einen ausgezeichneten Bildstabilisator hat und somit Belichtungszeiten von 1/4 sec aus Freihand noch möglich sind! Die ISO-Obergrenze ist allerdings nicht im iA (= “inteligente Automatik”)und den verschiedenen Scenenmodi wirksam, daher halte ich diese Modi nur für bedingt brauchbar. Ansonsten kann ich nur sagen, dass die Kamera ein guter Kompromiss zwischen DSLR und Kompaktkamera ist, viele manuelle Einstellmöglichkeiten ähnlich einer DSLR, man hat also alles selbst im Griff; sie passt zwar nicht mehr in die Jackentasche, ist aber doch noch relativ leicht und handlich; 18x opt.Zoom (27 – 486mm) halte ich für völlig ausreichend, Videoeigenschaften gut, kann eine durchschnittliche Videocam ersetzen (Top: macht Videos im platzsparenden AVCHD-Format, während die meisten anderen Cams nur Motion-JPEG kennen!), Akkulaufzeit mit Originalakku (700mAh) gut, mit meinem Zweitakku (1300mAh) sogar ausgezeichnet.
Fazit: Punktabzug nur für das Bildrauschen bei höherer ISO und den fehlenden Blitzschuh, ich würde die Kamera aber jederzeit sofort wieder kaufen!
Rezession von Oliver über Panasonic LUMIX DMC-FZ38 EG-K Digitalkamera (12 Megapixel, 18-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz
Bewertung:
Ich war auf der Suche nach einer neuen Kamera, da meine Kompakte etwas in die Jahre gekommen ist, vor allem der minimale optische Zoom von dreifacher Brennweite hatte mich gestört. Da ich bei meiner alten auch gut und schnell die händischen Einstellungen auch komplett manuell vornehmen konnte und nicht nur auf zig Motivprogramme angewiesen sein wollte, war dies ein wichtiges Kaufkriterium. Ich hatte eigentlich mit einer DLSR a la Canon Eos 500 oder Nikon D5000 geliebäugelt. Was mich bei diesen Geräten jedoch abschreckte, war und ist das Gewicht. Bei der Bildqualität sind die natürlich ein Quäntchen besser. Man muß sich halt immer klar sein und wissen, wofür man die Kamera einsetzen will. Mein Einsatzgebiet sind sowohl Urlaube als auch Konzerte (Innen/Aussen) sowie (Livemusik)-Videoaufnahmen und natürlich Natur.
Fangen wir mal an mit der Kamera selbst. Man muß sich an das Gerät selber gewöhnen, d.h. man kann davon ausgehen, das man rund 400 Bilder machen muß (jedenfalls sehr empfehlenswert), um mit der Kamera “warm” zu werden. Soll heißen, man bekommt eine Menge Bilder, die entweder verwackelt sind / Bewegungsunschärfe aufweisen oder aber einfach nicht gefallen (unter/überbelichtet). Danach aber hat man echt Spaß an dem Gerät. Der Akku selber hält rund 300 Bilder, das reicht auf jeden Fall für eine Menge Bilder, ich hab mir trotzdem einen zweiten Akku geholt (Ersatzakku CGA-S006), man kann auch einen Nachgebauten problemlos nutzen, da ist in etwa die gleiche Menge an Bildern drin und das für rund 5 Euro + Versand keine falsche Investition. Ebenso lohnt eine 8GB Speicherkarte (SanDisk SDHC Ultra 8GB SD-Speicherkarte). Beide sind hier voll ausreichend – beide bei Amazon gekauft.
Der Blitz selber ist verdammt Hell, hier kann ihr keine Kompaktkamera das Wasser reichen. Er reicht schätzungsweise bis zu 5m (nagelt mich hier bitte nicht fest, ich hab nie einen Gliedermaßstab bei wenn ich Fotografiere!). Die Videofunktion ist auch nicht von schlechten Eltern. HD (720p) Aufnahmen verrichtet sie mit einer atemberaubend guten Tonqualität, selbst bei Konzerten!!!! Man kann während der Videos auch zoomen ohne Tonaussetzer oder sonstige Störgeräusche (Vergleiche auf Youtube als Referenzvideo Der wilde Pilger (Florian Baessler) – Pokerface) Dabei ist hier eine Minute knapp 90 MB groß. (bis zu 30 MInuten aufgrund einer EU-Restriktion) Klar, mit einer reinen Videokamera kann sie nicht mithalten, aber sie kommt doch schon nah dran.
Ein Riesenvorteil gegenüber anderen Bridgekameras und DLSR’s ist das Gewicht von nur rund 400g. Hier kann man die Kamera ohne Bedenken mitnehmen, allerdings ist sie auch “ein wenig” größer als die Standardkompakte. Aber für eine gescheite Bildqualität (bei Superzoom-Bridges) ist nun mal ein vernünftig großes Objektiv von nöten. Mit einem 100 PS Golf kann man schließlich auch nicht bei der DTM mitfahren
Auf jeden Fall lohnt es, die Motivprogramme zu entfremden bzw auf die aktuelle Fotosituation umzulegen. So ist bei bewegten Bildern auch ein gutes Ergebnis erzielbar. Aber das muß man schon selber rausfinden … Direkt aufgeben ist hier der total falsche Ansatz, ihr habt ja auch nicht an einem Tag Fahrradfahren ohne Stützräder gelernt.
Als reine Fototasche ist die Dörr Malta Micro zu empfehlen. Bei Mediamarkt für rund 20 Euro. Die Kamera passt exakt reins, ein Fach für Akku und Speicherkarte ist auch noch vorhanden. Auf jeden Fall eine Lohnenswerte Sache, klar, alles Geschmack, aber für puristischen Einsatz optimal.
Einen Riesennachteil hat das leichte Gewicht jedoch, und das sollte man vorher wissen. Das Gehäuse ist komplett aus Plastik, sprich es nimmt auch gerne die Umgebungsgerüche auf. Wer häufig in Räumen ist wo viel geraucht wird und den Geruch von Rauch nicht mag, sollte diese Kamera nicht kaufen. Man tut sich keinen Gefallen!!!
Mein Fazit: Alles in allem eine Kamera für Menschen, die sich nicht ausschließlich auf Motivprogramme verlassen wollen, vieles selber einstellen möchten und vor allem eine Kamera ohne wirkliche Schwäche.